Für mehrere E-Segmente 17.10.2019, 11:07 Uhr

Inmotion Marcom will mit Anleitungen Herstellern mehr Rechtssicherheit bieten

Die PR-Agentur Inmotion Marcom (Stuttgart) ergänzt ihr bisheriges Portfolio an Bedienungsanleitungen um solche für Elektroräder. Das soll teuren Rechtsstreit verhindern.
Inmotion Marcom
(Quelle: Bedienungsanleitung für E-Rennräder und E-Gravelräder )
Der Agenturgründer Uwe Weissflog bietet Herstellern eine standardisierte Elektroradbedienungsanleitung für City- und Trekkingräder und Mountainbikes mit Elektromotor an. Diese Segmente machen im weltweiten Elektroradmarkt laut Inmotionmar 98 Prozent des Umsatzes aus. Diese Standard-Bedienungsanleitungen können mit neutralem Umschlag geliefert oder individuell an jedes Markendesign angepasst werden. Um dem E-Cargobike-Boom gerecht zu werden, hat Inmotion Marcom zudem eine standardisierte Basisanleitung für ein- und mehrspurige Cargobikes entwickelt. Für die spezifischen Features von solchen Cargobikes muss dann jeweils ein Zusatzdokument erstellt und gedruckt werden. Die Anleitungen sind mehrsprachig erhältlich.
Der gesetzlichen Pflicht, auch die Bedienungsanleitung für das Antriebssystem mitzuliefern, wird selbstverständlich entsprochen: Die führenden Zulieferer bieten ihre Anleitungen online in vielen Sprachen an – und Inmotion Marcom kombiniert diese digitalen Dokumente zu individuell konfigurierten Booklets, passend zur jeweiligen Systemkonfiguration und den gefragten Sprachen.
Auch für den Fall, dass das Antriebssystem aus Komponenten von mehreren Zulieferern bestehe, wollen die Stuttgarter maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Gleiches gilt für neue Technik-Features wie Smartphone-Konnektivität, Anbindung von Apps oder integrierten, GPS-basierten Diebstahlschutz via Machine 4.0 GSM-Kommunikation.
Kurze Produktzyklen können zu Fehlgebrauch führen
„Viele solcher High-Tech-Funktionen werden heute schnell auch in die niedrigeren Preiskategorien und an immer mehr Modellversionen weitergereicht, was die Attraktivität für ein schnell wachsendes Käuferpotenzial zumeist spürbar befeuert. Die Zeitfolge von Produktions- und Kaufzyklen wird in diesem Zuge immer kurzlebiger“, erklärt Uwe Weissflog, geschäftsführender Inhaber der Agentur. 
„Die Frage lautet nicht länger: Wie viele Innovationen können wir für eine Modellsaison generieren? Heute heißt es vielmehr: Wie können Fahrrad- und Komponentenhersteller den nötigen Informationsfluss nicht nur für ihre direkten Kunden (die Fachhändler) sicherstellen, sondern auch für die letztendlichen Adressaten ihrer Produkte – die heiß umworbenen Endkunden?“
Dadurch sollen Kunden lernen, die vielen nützlichen Details und Features ihrer Bikes auch nutzen. Außerdem müssen die Kunden dazu angeleitet werden, die Produkte auf sichere Weise einzusetzen. Das bewahre nicht nur die Kunden vor möglichen Schäden, sondern schütze auch Hersteller vor Problemen, die aus Missbrauch oder fehlerhafter Bedienung resultieren können. Das ist deshalb wichtig, weil Rückrufe und Rechtsklagen in der Fahrradbranche häufiger und teurer werden.


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