Fahrradfreundliche Politik 28.02.2024, 12:16 Uhr

Fahrradbranche wird Teil der EU-Industriestrategie

Die EU-Kommission will die Fahrradindustrie und Fahrraddienstleistungen stärken, um die EU-Wirtschaft klimaneutral aufzustellen. An dem Plan wirken auch Fahrradverbände mit.
Die EU will mithilfe der Fahrradbranche den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid senken.
(Quelle: Shutterstock / Billion Photos)
Morgen startet die EU-Kommission die Umsetzung des „Mobility Transition Pathway“ mit einer Auftaktveranstaltung in Brüssel. Der Maßnahmenplan zur nachhaltigen Transformation der europäischen Mobilitätswirtschaft ist Teil des Green Deal und der europäischen Industriestrategie. Erstellt wurde der Mobility Transition Pathway von der EU-Kommission zusammen mit der Fahrrad-, Automobil-, Schienen- und Schifffahrtsbranche. Die europäische und deutsche Fahrradwirtschaft, vertreten durch die Verbände Cycling Industries Europe, Confederation of the European Bicycle Industry und Zweirad-Industrie-Verband, hat sich am Entstehungsprozess beteiligt.
Ziele sind neben dem Ausbau der Fahrradproduktion in Europa auch die Förderung von Dienstleistungen wie Bikesharing, Abomodellen und Leasing sowie ein reduzierter Mehrwertsteuersatz, Lastenrad-Kaufprämien für kleine und mittelständische Unternehmen und Investitionen in Radverkehrsinfrastruktur.

Zukunft Fahrrad begrüßt Entwicklung

Wasilis von Rauch, Geschäftsführer von Zukunft Fahrrad, begrüßt die aktive Begleitung des Mobility Transition Pathway durch das Bundeswirtschaftsministerium: „Europa bietet jetzt eine Steilvorlage, auch in Deutschland das Transformationspotenzial der Fahrradwirtschaft zu schöpfen und die Maßnahmenempfehlungen auf nationaler Ebene anzupacken. Die Bundesregierung sollte diese Chance ergreifen und den vorhandenen Vorsprung als Innovationsstandort und Leitmarkt nutzen.“
Die EU erklärt hier Details zum Mobility Transition Pathway.



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