Mehr Sicherheit im täglichen Miteinander 16.06.2020, 18:00 Uhr

HDE spricht sich für Nutzung der Corona-Warn-App aus

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung steht nun zur Verfügung. Der Handelsverband Deutschland (HDE) ruft sowohl Mitarbeiter als auch Kunden im Handel dazu auf, die App zu nutzen.
Seit heute Nacht ist die Corona-Warn-App in den App-Stores von Google und Apple verfügbar.
(Quelle: Shutterstock / Marco.Warm )
Die Corona-Warn-App der Bundesregierung steht seit heute in den App-Stores von Google und Apple zum Download bereit. Mit ihrer Hilfe soll das Nachverfolgen von Infektionsketten erleichtert werden. Die Nutzung der Smartphone-App ist freiwillig, unter anderem soll eine dezentrale Speicherung der Daten auf den einzelnen Smartphones zum Datenschutz beitragen.
Der HDE plädiert in einer aktuellen Meldung für die breite Nutzung der App. „Wir unterstützen die Corona-Warn-App der Bundesregierung ausdrücklich. Die App kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kontaktketten von Covid-19-Infizierten schnell nachzuvollziehen und zu durchbrechen und damit die Ausweitung der Pandemie einzudämmen“, erklärt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Der Handelsverband ruft deshalb alle Kunden und Mitarbeiter im Handel dazu auf, die Corona-Warn-App freiwillig auf das eigene Smartphone zu laden. „Je mehr Bürger die App nutzen, desto wirkungsvoller wird sich die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern lassen“, so Sanktjohanser weiter.
Bislang setzt der Handel bereits auf umfassende Hygienekonzepte und Aufklärungsmaßnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern. Sanktjohanser sieht nun die App als weiteren wichtigen Schritt, um für mehr Sicherheit im täglichen Miteinander zu sorgen. Bisher konnte man oft nicht systematisch nachvollziehen, wer mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen ist. Mit der App soll es nun viel schneller und zielgerichteter möglich sein, potenziell Infizierte zu identifizieren und damit die Infektionsketten zu durchbrechen. „Es muss jetzt alles getan werden, um das Corona-Virus konsequent zurückzudrängen und damit eine weitere Öffnung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen.“, so Sanktjohanser. Der Handel werde hierzu weiter entschlossen seinen Beitrag leisten.


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