Händlerbund bietet Tool an 21.06.2021, 12:09 Uhr

Händler sind über Umsatzsteuerreform zu wenig informiert

Zum 1. Juli 2021 tritt die Umsatzsteuerreform in Kraft. Doch laut dem Händlerbund sind bislang nur etwa ein Drittel der Händler über die Änderungen und Konsequenzen für ihr Unternehmen informiert.
(Quelle: Shutterstock / Michail Petrov)
Obwohl die Umsatzsteuerreform bereits zum 1. Juli 2021 in Kraft tritt, hat eine aktuelle Befragung des Händlerbundes (Leipzig) ergeben, dass nur 35 Prozent der Online-Händler überhaupt von dieser Reform wissen. Die Reform betrifft all jene Händler, die ins EU-Ausland verkaufen, und bringt für diese teils große Herausforderungen mit sich.
Nach der Reform gilt für grenzüberschreitende Online-Verkäufe an Verbraucher EU-weit eine neue Umsatzgrenze von 10.000 Euro (netto). Liegt der Umsatz darüber, unterliegen Händler der Steuerpflicht im jeweiligen Bestimmungsland. Auch kleinere Händler in fast allen EU-Staaten werden dann steuerpflichtig. Eine Händlerbund-Umfrage zeigt, dass sich nur 16 Prozent „sehr gut“ oder „gut“ darauf vorbereitet haben. Der Großteil von 84 Prozent ist bislang nicht für die Umstellung gewappnet.
Daher kooperiert der Händlerbund mit dem Steuertool-Anbieter Taxdoo und bietet dessen Software über seine Online-Plattform HB Marketplace zum Vorzugspreis an. Mit dem Online-Tool können E-Commerce-Händler ihre Abrechnung einfach automatisieren und profitieren bei der Buchung über den HB Marketplace von bis zu zehn Prozent Nachlass. Bisher nutzen laut einer Händlerbund-Befragung 64 Prozent der Händler professionelle Hilfe bei Steuerfragen, aber nur 32 Prozent setzen dabei auf ein Steuertool.
Umfangreiche Informationen zur Umsatzsteuerreform stellt der Händlerbund auf seiner Website zur Verfügung.
Quelle: Händlerbund


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