Radverkehrskongress in Mannheim 03.04.2017, 13:27 Uhr

Die Zukunft des Radfahrens

Der 5. Nationale Radverkehrskongress findet am 3. und 4. April in Mannheim statt. Auf dem Treffen diskutieren Experten vor allem die Zukunft des Fahrrads als städtisches Verkehrsmittel. 
Tagungszentrum des Kongresses in Mannheim
Unter dem Motto „200 Jahre Fahrrad – auf in die Zukunft“ diskutieren Fahrradexperten und Politiker vor hunderten Zuhörern über die Zukunftsthemen des Radverkehrs. Im Zentrum steht die Verbesserung der Lebensqualität; vor allem in Städten, aber auch auf dem Land. Das Fahrrad als Verkehrsmittel führe zu sauberer Luft durch weniger Feinstaub, Ruhe und Gesundheit. Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, erklärte: "Moderne Verkehrspolitik ist nicht zu denken ohne moderne Radverkehrspolitik." Hermann will den Radverkehrsanteil in seinem Bundesland bis 2020 auf 20 % steigern.
Mögliche Wege dorthin wollen internationale Referenten mit Erfolgsbeispielen vermitteln. Sie diskutieren in 15 teils parallel laufenden Diskussionsforen. Die Themenfelder umfassen Infrastruktur und Planung, Daten und Digitalisierung, Technik und Wirtschaft, Rad und Kultur sowie Forschung und Entwicklung. Sie erklären, wie Städte ihren Radverkehrsanteil erhöht haben, etwa mit besserer Infrastruktur. Auch technische Experten diverser Branchen stellen Problemlösungen vor, so will der Lastwagen-Hersteller Mercedes Unfälle zwischen Radfahrern und Lastwagen verringern. 


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