Reaktion auf Brexit 18.02.2021, 09:55 Uhr

Gocycle eröffnet EU-Zentrale in Niederlanden

Der englische Elektroradhersteller Gocycle (London) gründet eine neue Zweigniederlassung in den Niederlanden. Ursache sind schnelles Wachstum und der Brexit.
Gocycle expandiert in die EU.
(Quelle: Gocycle)
Von dort wird der Logistikprozess innerhalb der EU gesteuert – die Bestellungen von Rädern und Ersatzteilen werden zentral von Deutschland aus abgewickelt. In Deutschland werden Räder und Zubehör von Gocycle gelagert und innerhalb der gesamten Europäischen Union verschickt. 
Richard Thorpe, Designer und Gründer von Gocycle, dazu: „2018 erkannten wir die Notwendigkeit einer US-Zweigniederlassung, um die Nachfrage auf dem nordamerikanischen Markt zu bedienen. Dasselbe haben wir auch für den EU-Markt erwartet und dementsprechend geplant. 2020 war ein sehr starkes Jahr für uns und da nun Klarheit über die Brexit-Regelungen herrscht, ist für uns jetzt der richtige Zeitpunkt. Mit der neuen europäischen Niederlassung können wir unseren Kunden einen optimalen Service bieten und die Grundlage für zukünftiges Wachstum legen.” 
Gocycle konnte in den letzten fünf Jahren vor 2020 ein Umsatzwachstum von jeweils 25 Prozent verzeichnen. 2020 stieg der Umsatz sogar um mehr als 50 Prozent. Mit der neuen europäischen Präsenz durch die Niederlassung möchten die Engländer weiterhin neue Fahrradhändler und Kunden für sich gewinnen. Gocycle hat in den letzten zwölf Monaten seine weltweite Belegschaft verdoppelt und plant in naher Zukunft ein eigenes europäisches Service- und Wartungszentrum.

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