Vermarktung von Gebrauchträdern 26.07.2018, 10:54 Uhr

Jobrad beteiligt sich an Start-up Bravobike

Leasinganbieter Jobrad erweitert sein Portfolio: Das Freiburger Unternehmen beteiligt sich an dem neu gegründeten Start-up Bravobike, das auf die Vermarktung gebrauchter Räder spezialisiert ist.
Bravobike wird zukünftig Gebrauchträder und Jobrad-Leasingrückläufer vermarkten.
(Quelle: Jobrad)
Jobrad ist neuer Teilhaber der jungen Bravobike GmbH aus München, die ab September 2018 gebrauchte Fahrräder und E-Bikes ankaufen, überholen und über eine eigene Plattform vermarkten will. Dabei sollen vor allem Jobrad-Leasingrückläufer weitervertrieben werden. Deren Anzahl sei durch die Verzehnfachung der teilnehmenden Unternehmen in den letzten drei Jahren stark angestiegen, wie Jobrad angibt. Geschäftsführer des deutschlandweit tätigen Start-ups sind Oliver Diekmann und Axel Donath, die über umfassende Erfahrung mit der Zweitvermarktung von Fahrrädern verfügen.

Für Jobrad-Geschäftsführer Ulrich Prediger ist die Beteiligung ein wichtiger Schritt: „E-Bikes erzeugen den größten Umstiegseffekt vom Auto aufs Fahrrad. Das neue Unternehmen bietet preiswerte E-Bikes und Fahrräder aus zweiter Hand. So werden neue Nutzergruppen erschlossen. Für uns ist dies ein unmittelbarer Beitrag zur Verkehrswende. Bravobike ist also eine weitere nachhaltige Ergänzung unseres Dienstradleasingkonzepts.“

Auch der Fachhandel soll stark von der Idee von Bravobike profitieren: Händler können in Zukunft ihre Gebrauchträder an das Start-up weitergeben und erhalten so laut Jobrad neue Kundenkontaktpunkte. „Durch die gezielte Beratung und aktive Vorstellung von neuen Modellen können sich unsere Fachhandelspartner künftig voll auf das attraktive Neuleasinggeschäft inklusive Service und Inspektion konzentrieren“, erklärt Holger Tumat, ebenfalls Geschäftsführer von Jobrad. „Für den margenschwächeren und zukünftig stark automatisierten Handel mit Gebrauchten gibt es dann Bravobike.“

Autor(in) Paula Schütze



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