Umsatz- und Gewinnerwartung übertroffen 24.05.2022, 14:15 Uhr

Lucky Bike plant mehr Filialen und weitere Investitionen

Der Fahrradfilialist Lucky Bike (Bielefeld) konnte seinen Umsatz 2021 um 15 Prozent steigern und kündigt weiteres Wachstum an. Die E-Bike-Verkäufe stiegen um 66 Prozent.
Die neue Unternehmenszentrale von Lucky Bike in Bielefeld
(Quelle: Lucky Bike)
Der aktuelle Lagebericht verdeutliche, dass Lucky Bike im letzten Jahr vom Marktumfeld profitieren konnte. Das angestrebte Umsatz- und Ergebniswachstum wurde übertroffen. „Der Grund unseres Erfolges war unter anderem die gute Verfügbarkeit von E-Bikes aus unserem Lager- und Filial-Netzwerk. Wir haben durch frühe Bestellung, schnelle Bezahlung und eine hohe Lieferantenbonität eine hinreichende Bevorratung sichergestellt“, erklärt Geschäftsführer Christian Morgenroth. Der Umsatz des Unternehmens lag 2021 bei 222 Millionen Euro, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Maßgeblich zum Erfolg trugen die E-Bike-Verkäufe mit einer Steigerung um 66 Prozent bei.

Mehr Filialen und Übernahmen

Aufgrund des Wachstums seien weitere Investitionen geplant. In diesem Jahr sollen neue Lucky-Bike-Filialen in Stuttgart und Meschede sowie an weiteren Standorten hinzukommen. Anfang April eröffnete bereits ein Trek Store in Bielefeld, Ende April ein neues Geschäft in Leipzig. „Außerdem sind wir daran interessiert, bestehende Fahrradgeschäfte zu übernehmen. Wir suchen derzeit konkret nach Shops zur Übernahme in ganz Deutschland und nach Personal, gerne auch Quereinsteiger im Verkauf, für Service und Werkstatt an allen Standorten“, so Christian Morgenroth zur Unternehmensstrategie.

Nachhaltigkeit

Unter dem Namen „Lucky World“ habe man zudem eine gebündelte Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt: „Wir stellen uns aktiv unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Das bedeutet im Ergebnis für uns, sowohl ökologische als auch soziale Aspekte unseres Wirtschaftens zu betrachten und unsere internen Prozesse und Unternehmenshandlungen zu überprüfen und immer wieder anzupassen. Den Einfluss, den wir haben, möchten wir bestmöglich nutzen, indem wir diesen Weg aktiv gehen“, sagt Geschäftsführer Thomas Böttner.



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