Veranstalter zeigt sich zufrieden 09.09.2019, 08:00 Uhr

Eurobike endet mit 39.834 Fachbesuchern und 21.240 Fahrradfans

Nach vier Messetagen ging die 28. Eurobike am Samstag zu Ende. Mehr als 1.400 Aussteller präsentierten sich den mehr als 60.000 internationalen Fachbesuchern und Endkunden.
Pexco-Chefin Susanne Puello demonstriert die Funktion eines Display-Tisches am Raymon-Stand.
(Quelle: Messe Friedrichshafen )
„Die Eurobike 2019 war eine innovationsgeladene Mobilitäts-Show, auf der Hersteller aus aller Welt die Zukunft des Fahrrads mit all seinen Komponenten als Sportgerät wie auch begehrter Mobilitätsträger beleuchteten. Etablierte, wie auch viele neue Aussteller spiegelten mit ihren Produkten die gegenwärtige Aufbruchsstimmung im Markt wider“, resümiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann die 28. Eurobike.
39.834 Fachbesucher (2018: 37.379), 1.345 Medienvertreter und 21.240 Bikefans am finalen Festival Day reisten aus 99 Nationen (Auslandsanteil von 59 Prozent) zur weltgrößten Branchenmesse an den Bodensee. Siegfried Neuberger, Geschäftsführer vom Zweirad-Industrie-Verband erklärt: „Die Stimmen aus dem ZIV-Mitgliederbereich sind durchweg positiv, die Rückkehr zum späten Messetermin wird mehrheitlich begrüßt. Das Interesse der Fachbesucher ist hoch, die Gespräche sind von ausgezeichneter Qualität. Besonders stark in diesem Jahr ist die Resonanz von Seiten der Medien und der Politik.“
Stefan Reisinger, Bereichsleiter der Eurobike, sagt: „Unsere Mission ist es, Ausstellern und Fachbesuchern beste Geschäftsmöglichkeiten zu bieten. Ich freue mich, dass die Eurobike die hohen Erwartungen erfüllt hat und die Hersteller wie auch Fachbesucher den geschäftlichen Erfolg ihrer Messebeteiligung beziehungsweise ihres Messebesuchs positiv bewerten. Viele der Newcomer sind etablierte Unternehmen aus dem Technologiesegment und bringen ihre Sicht auf den aktuellen Megatrend Mobilität ein.“ Auch gegenüber SAZbike äußerten die meisten Hersteller Lob für die gelungene Messe, insbesondere solche, deren Standplatz und Standnachbarn gleich geblieben waren.  
Angetreten, den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern, zeigen sich laut Veranstalter auch die Aussteller von Kleinstfahrzeugen, Cargobikes, E-Mobility-Lösungen und E-Scootern ausgesprochen zufrieden. Die erweiterte Cargo Area habe zu den Hot Spots der Eurobike gezählt und gerade Fuhrpark- und Transport-Logistiker haben ein starkes Auge auf diesen Zweig gerichtet.
Erstmals ist die Eurobike mit dem neuen Kongressformat ‚Bike Biz Revolution‘ für Hersteller, Händler, Entscheider und Medienvertreter am Messevortag ins Rennen gegangen. Etwa 100 Zuhörer nahmen teil. Quintessenz des neuen Formats: Die Digitalisierung der Branche ist bereits in vollem Gange und es tut gut, auch etwas kontrovers darüber informiert zu werden. Im Rahmen dieser Konferenzreihe wurde mit ‚Eurobike Connect‘ auch das erste Business-Netzwerk für die Bike- und Mobilitätsbranche präsentiert. Die neue Digital-Plattform soll Hersteller, Zulieferer und Händler auch außerhalb des Events verbinden und das Finden, Vergleichen und Verkaufen von Produkten erleichtern.


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