Coronavirus 25.03.2020, 08:00 Uhr

BMZ-Gruppe fährt die Produktion von Akkus für Beatmungsgeräte hoch

Die Batterien-Montage-Zentrum-Gruppe (Karlstein) stellt die Produktion um und forciert die Produktion von Akkus für diverse Anwendungen im medizinischen Bereich. Vor allem für Beatmungsgeräte würden Akkus dringend benötigt.
BMZ-Firmengebäude
(Quelle: BMZ )
Medizintechnik ist eine von mehreren Sparten des BMZ. Insbesondere die Kunden, die gerade Beatmungsgeräte herstellen, haben um Unterstützung gebeten. Das Anfragevolumen sei teilweise um 50 Prozent gestiegen. Der Geschäftsführer Sven Bauer kommentiert: „Wir alle machen gerade ungewollt einen Stresstest durch. Jeder ist betroffen vom Corona-Virus und spürt die Folgen überall. Wir haben alle Schutzmechanismen aktiviert und tauschen uns täglich über die Situation in einem Skype-Call aus, auch holen wir uns Informationen aus erster Hand in unseren Auslandsgesellschaften ein. Für uns steht der Schutz der Gesundheit ganz oben. Daher haben wir auch keine Minute nachdenken müssen, als der verzweifelte Ruf von Herstellern dringend benötigter Beatmungsgeräte an uns heran getragen wurde. Wir sind in der glücklichen Situation, auf einen hohen Lagerbestand zurückgreifen zu können und sind in der Lage, somit die Anzahl der Akkuproduktion im Bereich Medizintechnik zu steigern. BMZ hat sofort ein Team aufgestellt um die Produktion hoch zu fahren.“
BMZ hat Mitarbeiter, die kürzlich in einem Risikogebiet Urlaub gemacht haben, auch ohne Symptome sicherheitshalber nach Hause geschickt. Damit niemand wegen Kinderbetreuung ausfalle, dürfen Mitarbeiter, ihre Kinder in die Firma mitbringen. Jeder Mitarbeiter werde benötigt, um der hohen Nachfrage, insbesondere bei den dringend notwendigen Beatmungsgeräten gerecht zu werden.



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