Kaffeebars für Fachhändler 27.04.2020, 11:11 Uhr

ACS Vertrieb kooperiert mit Cycle Cafe

Der Großhändler ACS Vertrieb (Braunschweig) hat sich mit Cycle Cafe (Velbert), eine Mischung aus Cafe und Fachgeschäft zusammengetan und will das Konzept der Kaffeebars im lokalen Radhandel verbreiten.
Kaffeetasse mit Bohnen
(Quelle: ACS Vertrieb )
Ab voraussichtlich Mitte Mai soll der ACS-Außendienst Interessenten in Deutschland und Österreich vor Ort beraten und das passende Cycle Cafe Programm auswählen. Maximal 25 Geschäfte sollen 2020 eine Lizenz zur Nutzung des CC-Konzepts erhalten.
ACS ist als Vertriebspartner von Cycle Cafe für Beratung, Ausstattung und Produktbelieferung zuständig. Die Händler können zwischen Maschinen von Hersteller Rocket, in der Fahrradbranche mit Sondereditionen aktiv, und Jura wählen. Je nach Stationsgröße stehen verschiedene Siebträgermodelle oder auch Vollautomaten zur Auswahl. Den Kaffee liefert der Kaffeeröster Drago Mocambo an alle Stationen. ACS liefert auch das komplette Zubehör aus Tassen, Gläsern und vielem mehr dazu. Merchandising-Artikel sind ebenfalls im Angebot und können auch im lokalen Store verkauft werden.
Warum macht ACS das? „Für uns ist der lokale Fahrradhändler nach wie vor ein ungemein wichtiger Partner. Kein Onlineshop kann das Erleben von Haptik und Optik, eine Probefahrt und den persönlichen Austausch mit einem Fachprofi ersetzen. Die aktuelle Krise zeigt uns, dass wir alle auch in Krisenzeiten nicht auf das Radfahren verzichten wollen. Unsere Onlinepartner haben sehr davon profitiert. In der gleichen Zeit mussten unsere lokalen Partner aber die bittere Pille schlucken, auf das sonst so wichtige Frühlingsgeschäft für mehrere Wochen verzichten zu müssen. Ob Nachholkäufe die Verluste kompensieren, wissen wir noch nicht“, so ACS-Pressesprecher Ingo Kruck.
Der stationäre Händler biete signifikante Vorteile gegenüber den Onlinern. „Wir erleben in der Krise ein neues Gemeinschaftsgefühl und genau das ist es, was viele Sportarten und insbesondere den Radsport zu etwas ganz Besonderem machen – das Wir-Gefühl.
Jenseits aller Strategien ist es die Gemeinschaft, die Sicherheit und Halt gibt. Mit unserem neuen Konzept wollen wir dabei helfen das ‚Social Distancing‘ auch im Radgeschäft zu einer notwendigen aber metrischen Einheit zu machen, ansonsten aber den Austausch und somit die Bindung zu vertiefen.“ Fahrradgeschäfte sollen so zu Orten werden, wo man sich auch jenseits einer Kaufabsicht einen Espresso genehmigt, austauscht, Freunde trifft und Freunde macht.


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