Mit 3.000 Euro 22.12.2020, 13:03 Uhr

Zweirad-Industrie-Verband unterstützt „Radeln ohne Alter“

Zum zweiten Mal unterstützt der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) die Aktion „Radeln ohne Alter“ mit einer Geldspende. Das Konzept ist älteren Menschen mit dem Rad ein Stück Lebensfreude zu geben.
David Eisenberger (ZIV) übergab den Scheck an Petra Dowidziak (Botschafterin von „Radeln ohne Alter“)
(Quelle: ZIV )
Ursprünglich hatte Ole Kassow 2012 in Kopenhagen die Idee, älteren Menschen in Altersheimen wieder ein Stück Mobilität und damit Lebensfreude und Glück zurückzugeben. Er mietete eine Fahrradrikscha, fuhr in ein Altenheim und bot dem Pflegepersonal an, mit zwei Bewohnern des Heims eine Stadtrundfahrt zu machen. Diese erste Fahrt wurde ein großer Erfolg und daraus entwickelte sich die Initiative „Radeln ohne Alter“, die inzwischen in vielen Ländern in der ganzen Welt seine Ableger gefunden hat.

Bereits 2016 war „Radeln ohne Alter“ Empfänger der jährlichen Charity-Aktion des Zweirad-Industrie-Verbandes. In diesem Jahr, das maßgeblich von der Corona-Pandemie geprägt war, hatten gerade ältere Mitbürger*innen in den Altersheimen sehr unter den Einschränkungen zu leiden. Kontaktbeschränkungen, Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe und Einsamkeit bestimmten vielerorts den Alltag der Senior*innen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl des ZIV erneut auf „Radeln ohne Alter“ als Spendenempfänger. Kurz vor Weihnachten überreichte der ZIV einen symbolischen Scheck über die Summe von 3.000 Euro. Stellvertretend nahm diesen Scheck Petra Dowidziak, Botschafterin von „Radeln ohne Alter“, in Frankfurt entgegen. Die Spende soll beispielsweise dabei helfen, weitere Rikschas zu finanzieren, die dann neuen Freiwilligen zur Verfügung gestellt werden können.

David Eisenberger, Leiter Marketing & Kommunikation des ZIV, dazu: „Gerade in diesem, für Senior*innen besonders herausfordernden Jahr, ist es uns eine große Freude, erneut für eine Initiative zu spenden, die sich um unsere älteren Mitbürger*innen kümmert. Auch wenn coronabedingt die Fahrten momentan noch pausieren müssen, so hoffen wir, dass im nächsten Jahr mit diesem wichtigen Projekt viel nachgeholt werden kann.“




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