Grenzüberschreitender Austausch 18.12.2017, 18:37 Uhr

Dynamo Retail Group lud deutsche Händler in die Niederlande ein

Um ihren deutschen Mitgliedern das eigene Konzept zum Warengruppenmanagement und zur Warenwirtschaft zu erklären, wurden einige von ihnen von der Dynamo Retail Group zu ihren niederländischen Kollegen eingeladen.
Die deutschen Händler schauten sich bei ihren niederländischen Kollegen um.
(Quelle: Dynamo Retail Group )
Die Dynamo Retail Group mit insgesamt 800 angeschlossenen Händlern ist schon seit einigen Jahren intensiv mit Warenwirtschaft, dem Sammeln von Fakten und Daten sowie Warengruppenmanagement beschäftigt. Vor vier Jahren hat man mit 30 teilnehmenden Dynamo-Mitgliedern begonnen und mittlerweile ist die Zahl der Händler auf mehr als 400 gewachsen. Seit kurzem hat die Organisation das Projekt auch in Belgien gestartet und hat sich nun dazu entschlossen, diesen Weg auch mit den deutschen Mitgliedern zu gehen.

Aus diesem Grund haben im November viele deutsche Händler, die mit ihrem Shop zum Konzept „Profile der Fahrradspezialist“ gehören, drei ihrer niederländischen Kollegen besucht, um sich vor Ort über Warenwirtschaftsystem, Warengruppenmanagement und den Profile-Servicepasses zu informieren. Die Profile-Nachbarn nutzen schon seit einigen Jahren erfolgreich diese Ladenmanagement-Instrumente. Laut Aussage der drei Kollegen bringt es große Vorteile im Bezug auf Ladenmanagement wie z.B.
·    einen geringeren Lager- und Warenbestand,
·    höhere Lieferfähigkeit des Kernsortiments,
·    niedrigere Kapitalanbindung,
·    eine Steigung der Rendite,
·    höhere Umlaufgeschwindigkeit, bis zu 4x,
·    Warenwirtschafts- und Betriebsdaten sind sofort abrufbar,
·    Fokus auf Vertragslieferanten/Lieferanten sowie deren Produkte,
·    Kundenbindung über den Servicepass.

Die Teilnehmer zeigten sich laut Dynamo Retail Group sehr begeistert von dem offenen und informativen Gedankenaustausch und haben nebenbei auch einen guten Eindruck bekommen über Ladengestaltung und Kundenkommunikation. So erklärte Händler Ralf Pennekamp nach der Reise: „Durch das kollektive Handeln und die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten, kann ich meine Warenbestände optimieren und somit erhöht sich die Liquidität und das eigene Risiko wird minimiert.“



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