Elf Modelle auf dem Prüfstand 24.05.2024, 10:36 Uhr

Stiftung Warentest testete E-Trekkingbikes

Wie jedes Jahr testete die Stiftung Warentest im Frühjahr E-Bikes. Diesmal standen Trekkingmodelle auf dem Prüfstand. Die Auswahl der Modelle wirft jedoch Fragen auf.
(Quelle: Andreas Labes)
Für den aktuellen Test wählte die Stiftung Warentest acht Modelle mit Mittelmotor und drei mit Heckmotor. Bei den Modellen mit Mittelmotor handelt es sich um das „Endeavour 5 Advance +“ von Kalkhoff, das „Macina Gran 610“ von KTM, das „Kathmandu Hybrid One 625“ von Cube, das „Premio Evo 10 Lite“ von Pegasus, das „Quadriga CX10 LG 625“ von Kettler, das „Futura Sport I-10“ von Hercules, das „Viator 4.2i“ von Fischer und das „Trekking 7“ von Hepha. Mit Heckmotoren sind das „MT-11“ von Maxtron, das „Utah 2.1“ von Llobe und das „Z810“ von Zündapp ausgerüstet.
Testsieger ist das Kalkhoff-Modell, das ebenso wie das E-Trekkingmodell von KTM mit einer 1,8 benotet wurde. Die sechs Räder von Kalkhoff, KTM, Cube, Pegasus, Kettler und Hercules sind allesamt mit dem Bosch-Antrieb „Performance Line CX/85“ ausgerüstet, der von den Testern ausdrücklich gelobt wurde. Der beim Fischer-Modell eingesetzte Bafang-Motor „M400/80“ kam ebenso wie der „DU-P100/80“ von Hepha schlechter weg. Hierbei sollte berücksichtigt werden, dass sowohl das Fischer-Pedelec als auch das Modell von Hepha mit UVPs in Höhe von 2.150 bzw. 2.400 Euro deutlich unter der Bosch-Konkurrenz (UVP von 3.150 bis 4.500 Euro).
Eher negativ bewerten die Tester die drei Modelle mit Heckmotor und weisen auf mögliche Gefahren dieser Antriebsarten hin. Mit UVPs von 1.100 bis 1.600 Euro ist bei diesen Discounter-Modellen das Ergebnis von vornherein klar gewesen. Modelle mit renommierten Heckantrieben wie Neodrives wurden leider nicht berücksichtigt.


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