Hersteller für Nachrüstmotoren 13.01.2020, 09:00 Uhr

Pendix erzielt 2019 Rekordumsatz

Der Motorenhersteller Pendix (Zwickau) blickt erneut auf ein deutliches Wachstumsjahr zurück. Der Umsatz des Zwickauer Unternehmens stieg 2019 erstmals auf über 10 Millionen Euro.
Fahrrad mit Pendix-Motor
(Quelle: Pendix )
Dies entspricht einem Wachstum um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ursache des Wachstums sei etwa die Einführung eines Akkus gewesen, der günstiger, kleiner und leichter sei als die Standardakkus. Aus Sicht des Geschäftsführers Thomas Herzog ein mutiger Schritt: „Eigentlich geht der Trend ja zu immer größeren Akkus mit mehr Reichweite, die Resonanz von Handel und Endkunden hat unsere Erwartungen jedoch deutlich übertroffen. Offenbar hatten wir mit unserer kompakten und ressourcenschonenden Variante den richtigen Riecher.“ Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in den Niederlanden, dort wurde der Umsatz verdreifacht. Grund dafür sind Kooperationen mit dem Premiumhersteller Santos und dem holländischen Distributionspartner FON.
Die 2018 vorgestellte Smartphone-App werde mittlerweile von 3.000 Radlern und 430 Firmen genutzt. Zudem würden über den Onlineshop immer mehr Produkte verkauft, besonders Zubehör und Zusatz-Akkus. Die Antriebe werden weiterhin vorrangig beim Fachhändler verkauft.
Außerdem erschlossen die Sachsen internationale Märkte: Seit Dezember 2019 gibt es Pendix jetzt auch in Australien. Für 2020 ist der Markteintritt in Kanada geplant und auch in Frankreich erwartet Pendix aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller United Cruiser eine steigende Nachfrage. Die Produktqualität werde durch eine Verlängerungsoption der Garantie unterstrichen, und für die Eurobike ist wieder die Vorstellung eines neuen Produktes geplant. Schon im Frühjahr soll ein Programm zum Akku-Recycling vorgestellt werden. Thomas Herzog ist zuversichtlich: „Die Pfeiler unseres Erfolges sind Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit. Wir werden gemeinsam mit unseren Händlern und Kunden die Zukunft der Mobilität gestalten.“


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