Anzeige
Anzeige
Anzeige

Hier ist Radfahren in Deutschland besonders riskant Unsichere Wege

Hier ist Radfahren in Deutschland besonders riskant
Rund die Hälfte aller Gefahrenstellen im deutschen Radverkehr betrifft fehlende Wege, weitere Probleme sind Kreuzungen, Baustellen und „Angstweichen“. Eine Auswertung von Statera zeigt die zehn gefährlichsten Orte für Radfahrer in Deutschland.
Anzeige

Radfahren gehört für viele Menschen zum Alltag – ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder beim Stadtbummel. Doch nicht selten stoßen Radfahrer auf schlecht geplante Wege, unübersichtliche Kreuzungen oder blockierte Spuren. Der Fahrradfachhändler Statera hat aktuelle Studien, Unfallstatistiken und Medienberichte ausgewertet und die zehn gefährlichsten Gefahrenstellen im deutschen Radverkehr identifiziert.

Top 10 der gefährlichsten Radverkehrspunkte

Besonders häufig genannt werden Orte in Berlin, München, Köln, Hamburg und Leipzig:

„Angstweichen“ in Berlin (Holzmarktstraße, Alexanderplatz)Hermannplatz, BerlinSchwanthalerstraße, MünchenArnulfstraße/Stiglmaierplatz, MünchenBahnhof Dammtor, HamburgKennedybrücke/Alsterglacis, HamburgAachener Straße/Innere Kanalstraße, KölnHohenzollernring, KölnPeterssteinweg, LeipzigGorkistraße, Leipzig

Strukturelle Schwächen dominieren

Die Analyse zeigt: Viele Gefahren entstehen nicht durch einzelne Orte, sondern durch grundlegende Defizite in der Infrastruktur.

Fehlende oder mangelhafte Radwege machen rund 50 Prozent der Problemstellen aus. Gefährliche Kreuzungen und unklare Führungen folgen mit 22 Prozent. Zugeparkte oder zu schmale Wege sind in 15 Prozent der Fälle problematisch. Baustellen ohne sichere Radführung betreffen acht Prozent. „Angstweichen“ machen nur fünf Prozent aus, sind aber bundesweit umstritten.

„Durchwursteln im Verkehr“

Auch das Sicherheitsgefühl unterscheidet sich regional stark: Während in München 62 Prozent der Befragten ihre Radwege als sicher einschätzen, sind es in Berlin 49 Prozent, in Köln nur 47 Prozent.

„Viele Radfahrende kennen das Gefühl, sich im Stadtverkehr durchwursteln zu müssen“, sagt Tim Scholz, Marketing Manager bei Statera. „Man will vorankommen, aber ständig drohen Konflikte: mit Autos, mit Fußgängern, mit der Straße selbst.“

ADFC-Bundesvorsitzender Frank Masurat sagt: „An Hauptverkehrsachsen und Landstraßen braucht der Radverkehr eigene, separate Führung, eingebunden in ein zusammenhängendes Radwegenetz. Dann klappt auch das Miteinander im Verkehr und die Verkehrssicherheit steigt.“

Anzeige
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Vertragsdetails: SAZbike Premium Newsletter Probe-Abonnement

Mit Beginn deines Abonnements erhältst du den Premium Newsletter der SAZbike. Zusätzlich stehen dir vergangene Premium Newsletter bis zur Kündigung des Abonnements als Premium-Artikel zur Verfügung. Bei Kündigung erlischt der Zugang zum Ende des Bezugszeitraums.

Das kostenlose Abonnement gilt für einen Monat. Das Angebot geht automatisch in das Jahresabo Newsletter über, wenn es nicht bis spätestens 7 Tage vor Ende des Aktionszeitraums schriftlich gekündigt wird. Der jährliche Bezugspreis beträgt dann 59,88 € (inkl. MwSt., Schweiz: CHF 65.88). Dein Jahresabo ist auch monatlich kündbar. Bei vorzeitiger Kündigung des bereits abgerechneten Bezugszeitraums erhältst du den Betrag der Restlaufzeit zurückerstattet.

Bei den Premium Newslettern handelt es sich um persönliche Exemplare, die mit einer digitalen Signatur versehen sind. Eine Weitergabe dieser Premium Newsletter sowie des Zugangs zu den Premium-Artikeln ist nicht erlaubt. Das kostenlose Abonnement gilt für einen Monat.

Das Angebot gilt für Erstbesteller und ist einmalig pro Kunde einlösbar.

Im Rahmen deines Abonnements kann der Verlag dir weitere Verlagsangebote und Beilagen per Post zusenden. Dies kannst du jederzeit widerrufen.

Kundenservice:
Kundenservice EBNER MEDIA GROUP
Telefon: +49 731 88005–8205
E-Mail: kundenservice@ebnermedia.de
Brienner Straße 45 a-d
80333 München

Verlag:
Ebner Media Group GmbH & Co. KG
Karlstraße 3 – 89073 Ulm