
60.000 Abonnenten, eine klare Ansage: Was der Fachhandel bei Social Media falsch macht
In den ersten beiden Teilen dieser Serie ging es um Zahlen: wie zurückhaltend der Fahrradhandel bei Social Media agiert und woran das liegt.

In den ersten beiden Teilen dieser Serie ging es um Zahlen: wie zurückhaltend der Fahrradhandel bei Social Media agiert und woran das liegt.

Zwischen „keine Zeit“ und „kein Nutzen“ liegt oft mehr Spielraum, als viele Betriebe denken. Wer weiß, worauf es ankommt, kommt mit überschaubarem Aufwand überraschend weit.

Kleiner, später und mit deutlich mehr Zahlen im Rücken – nach Jahren mit überfüllten Lagern ordert der Fahrradfachhandel anders. Das verändert auch das Verhältnis zwischen Handel, Verbänden und Lieferanten.

Im ersten Teil unserer mehrteiligen Serie schauen wir uns daher an, wie der Fahrradhandel Social Media wirklich nutzt.
Wir haben im Mai mehr als 160 Händlerinnen und Händler sowie rund 70 Unternehmen aus der Industrie befragt und die Ergebnisse mit den aktuellen Zahlen von Shimano, Giant und Bike24, der neuen ifo-Konjunkturprognose vom 18. Juni und der VDZ-Lageeinschätzung zur Messe abgeglichen.
Die Kurzfassung passt auf einen Bierdeckel: Die Branche hat aufgehört zu fallen. Sie steigt aber noch nicht. Was das konkret heißt, in fünf Punkten im heutigen SAZbike Premium Newsletter.

Wer vor vier Jahren mit Herstellern sprach, hörte Versprechen: bis 2030 klimaneutral, recyceltes Aluminium, geschlossene Kreisläufe. Diese Versprechen gibt es noch immer. Doch sie sind leiser geworden. Die Wirtschaftskrise hat die Branche eingeholt. Auf der Agenda stehen Abverkauf, Margen, Sparpotenziale – keine neue Nachhaltigkeitsoffensive.

220 Vertreterinnen und Vertreter aus Handel und Industrie nutzen den SAZbike Prolog in Dreieich als gemeinsamen Startschuss in die neue Fahrradsaison. Die Veranstaltung schafft Raum für Austausch, strategische Einordnung und konkrete Impulse für das Geschäftsjahr.

Croozer-Geschäftsführer Andreas Gehlen spricht im SAZbike-Interview über den rückläufigen Markt für Fahrradanhänger, über Sicherheitsaspekte und darüber, welche Konzepte derzeit besonders gefragt sind.

Eine neue Werkstatt-Bestenliste samt Siegel schlägt hohe Wellen. Auslöser für die Diskussion sind die KI-gestützte Methodik und die Vermarktung.

Der Fahrradhandel geht mit gemischten Gefühlen ins neue Jahr – und das ziemlich eindeutig: In unserer großen SAZbike-Umfrage (rund 500 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) bewertet jeder Zweite die wirtschaftliche Lage für 2026 eher negativ oder sogar sehr negativ.
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