Accell Suisse: Über 100 neue E-Bikes kommen unter den Hammer

Die Fuchs Liquidationen GmbH versteigert das Inventar der Accell Suisse AG. Im Mittelpunkt stehen 114 originalverpackte E-Bikes und Fahrräder, dazu kommen Werkstatteinrichtung, Zubehör und Büroausstattung. Die Zuschläge fallen am 16. und 17. November.
Die Fuchs Liquidationen GmbH versteigert im Rahmen der Konkurs-Liquidation der Accell Suisse AG deren Inventar. Das Unternehmen vertrieb E-Bikes, Fahrräder und Zubehör und hatte seinen Sitz in Alpnach Dorf im Kanton Obwalden. Die Auktionen laufen online über Liqwerk.ch, Gebote sind seit dem 21. Oktober möglich.
Kern ist die Auktion „Neue E-Bikes und Fahrräder“ mit 114 Losen. Angeboten werden vor allem E-Mountainbikes sowie City- und Trekking-E-Bikes, dazu E-Lastenräder und einige Carbon-Crosscountry-Bikes der Marken Haibike, Winora, Lapierre, Ghost und Babboe. Bis auf zwei Babboe-Lastenräder, die als Vorführmodelle verkauft werden, handelt es sich um Neuware in ungeöffneten Originalverpackungen.
Einen Tag zuvor, am 16. November ab 9 Uhr, wird das Betriebsinventar mit 317 Losen versteigert. Es umfasst Zubehör- und Ersatzteile, die Werkstatteinrichtung mit Maschinen und Werkzeugen sowie Büromöbel, Präsentationsmaterial und EDV-Geräte.
Accell Suisse gehört zur niederländischen Accell Group. 2022 hatte ein von KKR geführtes Konsortium den Konzern übernommen. Nach hohen Lagerbeständen und wachsender Verschuldung gingen im Februar 2026 die Anteile an die Kreditgeber über, die jedoch keinen neuen Eigentümer fanden. Am 5. August beantragten die niederländischen Gesellschaften Zahlungsaufschub, am 11. August erklärte das Amsterdamer Bezirksgericht sie für insolvent.
Anfang Oktober meldete SAZbike, dass die Singapurer Dutech-Gruppe Teile der niederländischen Aktivitäten übernimmt: die Markenrechte von Batavus, Koga und Babboe, die IT-Plattform und das ungarische Werk. Den Lagerbestand kaufte der Händler 12GO Biking.
Die deutschen Gesellschaften mit Haibike, Winora und Ghost sind davon ausgenommen. Sie befinden sich seit August in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Schweinfurt, Dutech spricht laut Berichten mit den Insolvenzverwaltern.