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Österreich reguliert Fahrräder und E-Bikes – Radbranche kritisiert fehlende Gesamtstrategie


Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Der österreichische Nationalrat hat am 25. März 2026 eine umfangreiche Novelle der Straßenverkehrsordnung beschlossen. Neue Regeln betreffen unter anderem E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds. Die Arge Fahrrad kritisiert Detailfokus statt Gesamtplan.

Was dahintersteckt, liest du in unserem aktuelle Premium-Newsletter.

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Handel kritisiert Reklamationsabwicklung von Fahrradlieferanten

Foto: VSF

VSF und Bike&Co haben unter ihren Mitgliedsbetrieben die Zufriedenheit mit der Reklamationsabwicklung von Fahrradlieferanten abgefragt. Die Ergebnisse sollen nicht als öffentliches Ranking erscheinen, sondern in direkte Gespräche mit den Lieferanten einfließen. Als zentraler Kritikpunkt zeigt sich die Anerkennung und Vergütung von Arbeitswerten.

Bewertet wurden die Lieferanten in den Kategorien Qualität der Vormontage, Häufigkeit reklamationswürdiger Mängel, Dauer der Reklamationsbearbeitung, Umfang der anerkannten Arbeitswerte, Vergütung der Arbeitswerte sowie Transparenz und Einfachheit des Reklamationsprozesses. Nach Angaben der Verbände nimmt der Fachhandel die Stärken und Schwächen der Lieferanten differenziert wahr. Zugleich könne eine verlässliche Reklamationsabwicklung für Anbieter ein relevanter Wettbewerbsvorteil sein.

Besonders groß fällt die Spreizung in den Kategorien Umfang und Vergütung der anerkannten Arbeitswerte aus. Bei maximal zehn möglichen Punkten reicht die Bewertung hier von 1,86 bis 7,00 Punkten. Unterdurchschnittlich schneiden laut Mitteilung insbesondere Volumenhersteller ab, die mit offensiver Preisgestaltung auftreten.

Die größten Probleme sieht der Handel bei Arbeitswerten, die im Rahmen einer Reklamation nicht vollständig anerkannt werden. Häufig würden nur unmittelbare Tätigkeiten wie die Demontage und Montage einer Gabel berücksichtigt.

Notwendige zusätzliche Arbeitsschritte, etwa die De- und Montage von Lenker und Bremse, blieben in der Regel unvergütet. "Auch diese Arbeitsvorgänge brauchen Zeit, und Arbeitszeit ist im Fachhandel ein äußerst wertvolles Gut", sagt Uwe Wöll, Geschäftsführer des VSF. "Wird der Marktpreis auf Kosten des Fachhandels erkauft, stimmt die Gewinnverteilung nicht."


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All Ahead Composites stellt Doppelspitze auf

Firmengründer Christian Gemperlein (links im Bild) treibt den Ausbau des Unternehmens ab sofort zusammen mit dem neuen Co-Geschäftsführer Dr. Alexander Chaloupka (rechts im Bild) voran.
Foto: All Ahead Composites

Die All Ahead Composites GmbH erweitert ihre Geschäftsführung. Dr. Alexander Chaloupka bildet ab sofort gemeinsam mit Gründer Christian Gemperlein die Spitze der Würzburger Carbon-Manufaktur. Ziel ist es, die Unternehmensstruktur weiterzuentwickeln, Wachstumsfelder zu erschließen und die Eigenmarke Bike Ahead zu stärken.

Chaloupka übernimmt als Co-Geschäftsführer die Bereiche Firmenstruktur, Strategie und Wachstum. Gemperlein bleibt für Technologie und Fertigung verantwortlich. Die Aufgabenteilung soll interne Prozesse verbessern und die Grundlage für weitere Geschäftsfelder schaffen – auch außerhalb der Fahrradbranche.

„Mit Bike Ahead Composites verfügt das Unternehmen über einen Leuchtturm im Premium-Bike-Segment – mit Produkten auf Weltklasse-Niveau und einem Team, dass für seine Arbeit brennt. Dieses Potential wollen wir konsequent nutzen und weiter ausbauen“, sagt Dr. Alexander Chaloupka, Co-Geschäftsführer von All Ahead Composites. Zugleich sieht er Chancen in weiteren Industrien, die sich aus der technologischen Tiefe und Flexibilität des Unternehmens ergeben.

Chaloupka ist seit 15 Jahren im Faserverbundbereich tätig und hat auf diesem Gebiet promoviert. In den vergangenen zehn Jahren arbeitete er für die auf Maschinenbau spezialisierte Netzsch-Gruppe, seit 2021 als Geschäftsführer der Netzsch Process Intelligence GmbH. Dort lag sein Schwerpunkt auf Vertrieb, Marketing und Unternehmensentwicklung.

All Ahead Composites wurde 2011 von Gemperlein gegründet. Ausgangspunkt war ein Carbon-Laufrad, das er im Rahmen seiner Diplomarbeit entwickelt hatte. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 40 Mitarbeitende und fertigt neben Laufrädern auch Cockpits, Sattelstützen, Sättel und Rahmen. Zudem produziert All Ahead für andere Hersteller und ist Technologiepartner von Carbon Team in Portugal. Am 7. Juli 2026 feiert das Unternehmen sein 15-jähriges Bestehen.

Cilo startet DACH-Roadshow für E-MTB-Händler

Foto: Cilo

Cilo geht mit der Kampagne "Chasing Joy" auf Händlertour durch die DACH-Region. Die Schweizer E-MTB-Marke will mit dem Format neue Premium-Händler gewinnen, den Abverkauf unterstützen und ihre Sichtbarkeit in den Fokusmärkten erhöhen.

Im Mittelpunkt der Roadshow stehen Testrides für Fachhandel und Endkunden. Begleitet werden sie von Markenbotschafter Maxi Dickerhoff sowie einem Cilo-Team, das die Modelle vor Ort unter realen Bedingungen präsentiert. Ein gebrandeter Roadshow-Van soll den Rahmen für die Tour schaffen; ergänzend kommen POS-Materialien und ein After-Testride-Programm zum Einsatz.

"Wenn Händler und Endkunden genau diese Momente teilen, entsteht eine starke emotionale Verbindung und daraus entwickelt sich am Ende auch der Verkauf", sagt Maud von Hoff, Brand Managerin Cilo.

Das Format verbindet damit B2B-Akquise mit direkter Ansprache der Endkunden. Potenzielle Handelspartner werden zunächst über vorbereitende Maßnahmen aktiviert und anschließend vom Sales-Team persönlich angesprochen.

Flankiert wird die Roadshow durch Kommunikationsmaßnahmen über Social Media, Kampagnenvideos und Influencer-Kooperationen. Cilo ist eine Marke der Swiss E-Mobility Group AG und wird in Deutschland von der TVS Ebike Company GmbH vertrieben. Die Marke wurde 1927 gegründet und war ursprünglich im Rennradsport verankert. Heute konzentriert sich Cilo auf E-Mountainbikes.

Bike Ordertag Nord öffnet 2026 erstmals auch für Endverbraucher

Foto: Bike Ordertag Nord

Wittich Bikes lädt am 22. und 23. August 2026 zum Bike Ordertag Nord ins Lenkwerk Bielefeld ein. Die Messe richtet sich an den Fahrradfachhandel und stellt neben Modellneuheiten für 2027 vor allem Service, Werkstatt und Schulungen in den Mittelpunkt. Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 13 bis 23 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Zum Programm gehören Herstellerschulungen von Pinion, Neodrives und RTI Sports. Pinion behandelt die Systeme Smart Shift und MGU. RTI Sports bietet Ergonomie-Schulungen an. Am Sonntag findet zudem von 10 bis 12 Uhr ein Netzwerktreffen von Women in Cycling statt, anschließend ist ein frauenspezifisches Bike-Fitting mit Dr. Sarah Feichtinger von Ergon vorgesehen.

Erstmals öffnet der Bike Ordertag Nord am Sonntag auch für Endverbraucher. Interessierte ab zwölf Jahren zahlen fünf Euro Eintritt; der Erlös geht an den MTB Bielefeld e.V. Für Fachbesucher und Aussteller steht ein separates Catering in der ersten Etage bereit. Am Samstagabend ist ab 19 Uhr ein BBQ im Innenhof des Lenkwerks geplant.

Anlass der Veranstaltung ist auch das bevorstehende 105-jährige Bestehen von Wittich im Jahr 2027. Dazu kündigt das Unternehmen eine limitierte Sonderedition von 105 Rädern mit Shimano-105-Schaltung an. Ergänzt wird das Messeprogramm unter anderem durch eine fahrradangetriebene Carrera-Bahn sowie einen Vororderbonus für Fachhändler.

SAZbike wird ebenfalls vor Ort sein und dort die SAZbike Digitale Lernwelt präsentieren.

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