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Zukunft Fahrrad und Dibike starten „Leasing-Check“ für Werkstätten und Handel

Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Zukunft Fahrrad und Dibike führen einen „Leasing-Check“ ein, der Servicefälle im Dienstrad-Leasing vereinfachen soll. Über einen minimalen Datensatz sollen Händlerinnen und Händler sowie Werkstätten Informationen zu Vertragsstatus und Leistungen erhalten.

Dienstrad-Leasing gilt als wichtiger Absatztreiber in der Fahrradwirtschaft. Zur gleichen Zeit verursacht die Serviceabwicklung im Werkstattalltag häufig zusätzlichen Aufwand. Unterschiedliche Leasing-Anbieter, Portale und Vertragslogiken können in der Praxis zu manuellen Rückfragen und Zeitverlust führen, etwa wenn unklar ist, ob ein Vertrag aktiv ist oder welche Leistungen aktuell abgerechnet werden dürfen.

Vor diesem Hintergrund haben Zukunft Fahrrad und die Digitalplattform Dibike einen neuen „Leasing-Check“ vorgestellt, der Serviceprozesse im Fachhandel vereinheitlichen soll.

Klarheit zu Status und Leistungen?

Kern des Tools ist eine anbieterübergreifende Vorabprüfung auf Basis eines „minimalen Datensatzes“. Der Leasing-Check soll drei Fragen unmittelbar beantworten: ob ein Vertrag aktiv ist, welche Leistungen einlösbar sind und wo mögliche Grenzen liegen. Ziel ist es, die Einstiegshürde niedrig zu halten und eine schnelle Implementierung im Werkstattprozess zu ermöglichen. Gleichzeitig verstehen die Initiatoren das System als Grundlage für spätere Erweiterungen, wie beispielsweise Budgetabfragen oder digitale Freigaben.

Elena Laidler-Zettelmeyer, Leiterin strategische Kooperationen bei Zukunft Fahrrad, ordnet das Vorhaben als Prozessbaustein für die Branche ein: „Als Verband wollen wir sicherstellen, dass alle Beteiligten maximal profitieren und der Prozess reibungslos funktioniert.“

Foto: Dibike

Ablauf der Prüfung

Der Leasing-Check ist auf einen einfachen Prozess ausgelegt, der sich am Werkstattalltag orientieren soll. Zunächst erfolgt die Eingabe der E-Mail-Adresse oder Vertragsnummer. Danach findet ein Abgleich der Angaben beim jeweiligen Leasing-Anbieter statt. Zum Schluss soll dann eine einheitliche Darstellung der Ergebnisse für Klarheit sorgen.

Optional soll ebenfalls die Weiterleitung in das Portal des Leasing-Anbieters möglich sein. Je nach Anbieter können zusätzliche Informationen oder Direktlinks bereitgestellt werden.

In der Ergebnisübersicht sind unter anderem Angaben zum Vertragsstatus (aktiv / inaktiv), zum Leasing-Zeitraum, zu Budgets für Inspektion und Verschleiß, zu verfügbaren Restbudgets sowie zum Fahrrad selbst (Marke / Modell) einsehbar.

Entwicklung entlang der Leasing-Kette

Nach Angaben der Beteiligten wurde das Konzept in mehreren Workshops mit Akteurinnen und Akteuren entlang der Leasing-Kette entwickelt, darunter Dienstrad-Leasing-Unternehmen, Fachhändler und Versicherungen.

Die technische Umsetzung liegt bei Dibike. „Händler erhalten mit wenigen Eingaben Klarheit darüber, ob ein Vertrag aktiv ist und welche Leistungen aktuell zulässig sind – ohne bestehende Anbieterprozesse oder Portale zu ersetzen“, erklärt Dibike-Geschäftsführer Nick Becker.

Zeitplan und Funding-Partner

Die Registrierung für interessierte Händlerinnen und Händler sowie Werkstätten soll ab Juli 2026 möglich sein. Der bundesweite Start ist für 1. September 2026 geplant. Als Funding-Partner sind laut Mitteilung bereits mehrere Anbieter beteiligt, darunter Bikeleasing-Service, Businessbike, Company Bike, Deutsche Dienstrad, Eurorad, Jobrad, Lease a Bike, Linexo und Mein-Dienstrad.de.

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