Studie: Dienstrad entlastet den Berufsverkehr


Foto: Linexo

Eine Studie des T3 Transportation Think Tanks zeigt: Beschäftigte mit Dienstrad pendeln häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das entlastet den Berufsverkehr.

Warum das Dienstrad ein "Gamechanger für den Arbeitsweg" ist, lest ihr in der heutigen SAZbike-Topnews.

Bollé richtet Helmsortiment für die Saison 2026 neu aus

Foto: Bollé

Der französische Anbieter Bollé ordnet sein Fahrradhelm-Portfolio zur Saison 2026 neu und setzt dabei auf eine angepasste Preisstruktur sowie klar positionierte Kernmodelle. Im Zentrum der Überarbeitung stehen der Rennradhelm Avio MIPS und die MTB-Linie Adapt Pure. Beide Produktfamilien sollen durch die neue Preisgestaltung gezielter im Fachhandel positioniert werden. Ergänzend bietet Bollé eine Auswahl farblich abgestimmter Brillen, die Cross Selling unterstützen.

Für den Avio MIPS nennt das Unternehmen einen empfohlenen Verkaufspreis von 249,95 Euro. Der Aero-Helm wiegt laut Hersteller 234 Gramm in Größe M. Möglich wird dies durch die MIPS-Air-Technologie, das leichteste Rotationsschutzsystem von MIPS, sowie eine In-Mold-Konstruktion mit optimiertem EPS-Material. Ergänzt wird die Konstruktion durch ein ein auf Luftzirkulation ausgelegtes Belüftungskonzept.

Im MTB-Segment differenziert das Unternehmen die Adapt-Pure-Reihe stärker aus. Der Adapt Pure MIPS (EVP von 110 Euro) setzt auf das MIPS-System, das Rotationskräfte im Sturzfall reduziert und so die Schutzwirkung erhöht. Die AViD-Progressive-EPS-Struktur verteilt die Aufprallenergie effizient und bietet zuverlässigen Schutz bei variierenden Schlagwinkeln. Mit 13 Belüftungsöffnungen, einem festen Visier und dem Click-to-Fit-System ist der Helm für längere und technisch anspruchsvolle Touren geeignet.

Der Adapt Pure (EVP von 80 Euro) ergänzt das Sortiment als leichtere, MIPS-freie Alternative. Er bietet gute Belüftung, eine solide Passform und ein attraktives Preisniveau für den Einsatz im Alltag oder als Einstiegsmodell auf Trails. Beide Modelle teilen eine konsistente Preisstruktur, unterscheiden sich jedoch im Sicherheitsniveau.

Abgerundet wird die Sortimentsstrategie durch farblich abgestimmte Brillen, die gezielt für Zusatzverkäufe am Point of Sale eingesetzt werden sollen. Zudem setzt Bollé auf kompakte Displaylösungen im Handel.


 

BOC ordnet Geschäftsführung neu und setzt auf Umsetzung der Transformation

Foto: BOC / Carsten Horn

Die Bike & Outdoor Company (BOC) hat ihre Geschäftsführung neu aufgestellt. Carsten Horn ist neuer CEO und bildet gemeinsam mit Bernd Heumann die Unternehmensspitze, während Alexander Esser das Unternehmen verlassen hat.

Mit der personellen Neuordnung reagiert BOC auf ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld und richtet den Fokus stärker auf operative Umsetzung. Die bisherige Geschäftsführung habe zentrale Transformationsfelder definiert und strategische Grundlagen geschaffen, nun gehe es um die konsequente Realisierung der Maßnahmen.

Horn verfügt über langjährige Erfahrung im Handels- und Dienstleistungssektor. Zu seinen Stationen zählen unter anderem Führungspositionen bei Block, Nordsee und Cinemaxx sowie die Funktion des Chief Commercial Officer bei C&A Europe. Weitere berufliche Etappen führten ihn zu Tchibo, Blume 2000 und Max Bahr. Seine Schwerpunkte liegen insbesondere in der Transformation von Geschäftsmodellen und der Entwicklung von Omnichannel-Strategien.

Alexander Esser ist mit Wirkung zum 13. April 2026 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Horn kündigt an, den eingeschlagenen Kurs fortzuführen: "Mein Fokus liegt darauf, die begonnenen Veränderungen konsequent umzusetzen, unsere Stärken weiter auszubauen und das Unternehmen nachhaltig auf Wachstum auszurichten."

Skoda entwickelt Fahrradklingel gegen Noise-Cancelling-Effekt

Foto: Skoda

Mit der Duobell stellt Skoda Auto ein Konzept vor, das auf ein wachsendes Sicherheitsproblem im urbanen Verkehr reagiert: Fußgänger mit Kopfhörern nehmen akustische Warnsignale oft nicht mehr wahr. Die gemeinsam mit der University of Salford entwickelte Fahrradklingel soll gezielt auch aktive Geräuschunterdrückung (ANC) durchdringen und so Kollisionen vermeiden helfen.

Die Entwicklung der Duobell basiert auf akustischen Untersuchungen zur Funktionsweise von Noise-Cancelling-Algorithmen. Forscher identifizierten dabei einen Frequenzbereich zwischen 750 und 780 Hertz als Sicherheitslücke, die von den Systemen nicht zuverlässig gefiltert wird.

Die Klingel erzeugt gezielt Schall in diesem Spektrum und kombiniert ihn mit einem zweiten Resonator sowie unregelmäßigen Schlagmustern. Dadurch entstehen Signale, die von den Algorithmen nicht schnell genug unterdrückt werden können.

Messungen zeigen, dass Träger von ANC-Kopfhörern durch den Einsatz der Duobell bis zu 22 Meter zusätzliche Reaktionsdistanz gewinnen. Praxistests mit Kurierfahrern in London bestätigten die Wirksamkeit im Straßenverkehr.

Skoda kündigt an, die Forschungsergebnisse öffentlich zugänglich zu machen, um die Diskussion über Verkehrssicherheit weiter zu fördern.

Neuer Förderaufruf für kommunale Mobilitätsplanung gestartet

Foto KI-generiert mit Nano Banana

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat einen neuen Förderaufruf zur Unterstützung kommunaler Mobilitätskonzepte gestartet. Kommunen können Mittel für die Erstellung oder Fortschreibung sogenannter "Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMP) beantragen. Insgesamt stehen dafür im laufenden Jahr 14 Millionen Euro bereit. Die Förderung ist Teil des Programms "nachhaltig.mobil.planen.".

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder betont die integrierte Ausrichtung des Ansatzes: "Wir unterstützen Kommunen, die Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrseilnehmerinnen und -teilnehmer in den Blick zu nehmen und in Einklang zu bringen. Wir wollen ein Miteinander von Individual- und öffentlichem Verkehr, von Auto, Fahrrad und zu Fuß gehenden nach einem klaren Leitbild: Mobilität soll klima- und umweltfreundlich, effizient, verfügbar und bezahlbar sein." Gleichzeitig verweist Schnieder auf die Bedeutung transparenter Beteiligungsverfahren, um Akzeptanz vor Ort zu sichern.

Grundlage der Förderung sind nationale SUMP-Kriterien, die europäische Vorgaben konkretisieren und eine einheitliche Anwendung ermöglichen sollen. Diese umfassen unter anderem Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Verkehrsangeboten sowie die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs. Auch die Reduktion von CO2-Emissionen, Schadstoffen und Lärm gehört zu den zentralen Zielen.

Gefördert werden neben der eigentlichen Planerstellung auch begleitende Maßnahmen wie Verkehrsmodelle, Datenerhebungen, Evaluierungen und Beteiligungsprozesse. Die Auswahl der Projekte erfolgt auf Basis der definierten Qualitätsstandards.

Kommunen können ihre Projektskizzen bis zum 1. Juni 2026 einreichen. Weitere Informationen stellt das BMV über die Programmplattform bereit.

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