Jubiläumsjahr in Leipzig: Texlock setzt im Fachhandel auf Handelsvertreter

Foto: Texlock
Texlock ordnet seinen Vertrieb in Deutschland neu: Der Leipziger Schlosshersteller, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, betreut den Fachhandel ab sofort über ein Netz regionaler Handelsvertreter. Die Umstellung verantwortet Dominik May, seit Mitte April Head of Sales.
Für die Betreuung vor Ort hat Texlock fünf Vertriebsgebiete vergeben. Andreas Kabus ist für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständig.
Karla Sommer ist für Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen verantwortlich. Christiane Otto übernimmt Bayern. Kirsten und Elena Batzler kümmern sich um Baden-Württemberg. Andy Wagner betreut Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Neuer Vertriebschef kennt beide Seiten
Dominik May verantwortet bei Texlock als Head of Sales die Vertriebsstrategie und stellt wenige Monate nach seinem Start die Betreuung des Fachhandels auf neue Füße. Das Modell kennt er aus eigener Praxis: Vor seinem Wechsel nach Leipzig war May knapp ein Jahr als freiberuflicher Handelsvertreter mit Schwerpunkt Key Account und Export tätig.
Davor verantwortete er beim Helmhersteller KED den Bereich Export und OEM. Seine Laufbahn begann er 2016 mit einer Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel beim Essener Helmanbieter Melon World, wo er zuletzt als internationaler Vertriebsleiter arbeitete.
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen im Fachhandel stärker präsent sein, unsere Partner intensiver betreuen und gemeinsam mehr Geschäft entwickeln“, sagt May.
Texlock: Gegründet 2016
Die neue Struktur sei näher am Handel und ermögliche es, schneller auf Chancen und Anforderungen des Marktes zu reagieren. Texlock bezeichnet sich als Erfinder des Textilschlosses und kündigt Investitionen in Qualität und in persönliche Partnerschaften mit dem Handel an.
Die Neuaufstellung fällt in das Jubiläumsjahr des Unternehmens. Alexandra Baum und Suse Brand hatten die Texlock GmbH im Juni 2016 in Leipzig gegründet, im selben Jahr kam das erste Schloss auf den Markt.
Über eine Kickstarter-Kampagne sammelte das Gründerteam in der Anfangsphase knapp 280.000 Euro ein, 2018 folgte der German Design Award.
Gefertigt werden die Schlösser, die Textilfasern und gehärteten Stahl kombinieren, bis heute in der eigenen Manufaktur im Leipziger Westen. Geschäftsführerin ist weiterhin Mitgründerin Baum nebst Co-Geschäftsführer Riccardo Prielipp. Ende September feierte das Unternehmen sein zehnjähriges Bestehen mit Team und Gästen in Leipzig.