Velo de Ville: Mehr Transparenz für Handel im Custom-Made-Geschäft

Velo de Ville hat sein Dealer-Portal überarbeitet. Fachhändler sehen darin die Historie einzelner Bikes, bestellen über ein neues Tool und erkennen den Stand ihrer Zielerreichung. Der Hersteller will so Rückfragen und Verwaltungsaufwand senken.
Velo de Ville baut die digitale Anbindung seiner Fachhandelspartner aus. Der Hersteller aus Altenberge bei Münster hat sein Dealerportal überarbeitet, über das Händler Bestellungen verwalten und den Status individuell gefertigter Bikes verfolgen. Dadurch sollen Rückfragen und administrative Aufwände sinken.
Hintergrund ist das sogenannte Custom-Made-Geschäft. Die Räder entstehen nach Kundenwunsch, entsprechend wichtig ist für den Händler die Nachvollziehbarkeit einzelner Aufträge. Genau dort setzen die neuen Funktionen an.
Was sich ändert
Im Bereich „Meine Bikes“ gibt es nun für jedes Bike eine eigene Detailansicht mit Historie, Rückständen und deren Bearbeitungsstatus. Händler können mehrere Bikes direkt miteinander vergleichen. Neu ist außerdem ein Bestelltool für Bestellungen und Vorordern.
Dazu zeigt das Portal die individuell vereinbarten Händlerkonditionen und den aktuellen Stand der Zielerreichung. Videotutorials sollen den Einstieg in die neue Oberfläche erleichtern.
Verknüpfung mit dem Endkundenservice
Das Portal wird zudem mit dem Velowallet verbunden. Die digitale Plattform für Endkunden ist nach Unternehmensangaben seit Januar 2025 an allen neuen Rädern des Herstellers verfügbar und bündelt unter anderem Bedienungsanleitung sowie Garantie- und Servicebelege. Der Informationsaustausch zwischen beiden Systemen soll sich verbessern. Details dazu nennt Velo de Ville nicht.
Der Ausbau fällt in eine Phase, in der Velo de Ville seine Handelsbasis verbreitert. Seit dem 1. September ist das Unternehmen Streckenlieferant der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft ZEG, deren Mitglieder Zugriff auf das konfigurierbare Sortiment erhalten.