"Wir wollen ein relevanter Player werden"


Foto: Lion Bikes

Nach seiner erfolgreichen Karriere als Radprofi hat der Deutsche Tony Martin eine neue Aufgabe gefunden - als Mitgründer der Kinderfahrradmarke Lion Bikes. SAZbike sprach mit dem mehrfachen Weltmeister über das Projekt.

Das vollständige Interview findet ihr in der heutigen SAZbike Top-News!

Avinox präsentiert neue Motorengeneration

Foto: Avinox

Mit dem "M2S" und dem "M2" hat heute das chinesische Unternehmen Avinox zwei neue Motoren vorgestellt. Diese werden Avinox zufolge bereits von über 60 Partnern in ihre Elektroräder integriert, darunter unter anderem BH, Canyon, Raymon und Rotwild.

Direkt ins Auge stechen vor allem die Leistungswerte: Der "M2S" verfügt über eine maximale Spitzenleistung von 1.500 Watt, ein maximales Drehmoment von 150 Newtonmeter, sowie ein kontinuierliches Drehmoment von 130 Newtonmeter. Die "M2"- Antriebseinheit verspricht ebenfalls ein kraftvolles Fahrerlebnis mit einer maximalen Spitzenleistung von 1.100 Watt und einem größtmöglichen Drehmoment von 125 Newtonmeter.

Auch in Bezug auf den Akku vermeldet Avinox deutliche Fortschritte: Der "FP700" ist ein 700-Wattstunden-Hochenergieakku, der das volle Potenzial der Antriebseinheit freisetzt. Mit einem Gewicht von 3,18 Kilogramm und einer Energiedichte von 220 Wattstunden pro Kilogramm unterstützt der "FP700" zudem das GaN-3-fach-Schnellladen für eine effiziente Energiezufuhr und lädt laut Avinox von 0 auf 80 Prozent in einer Stunde und 16 Minuten.

Weitere Neuerungen betreffen erstmals herausnehmbare Akkus, neue Displays und eine Weiterentwicklung der zugehörigen App. Ein weiteres Merkmal ist die Interoperabilität: Laut Avinox sind die neuen Antriebseinheiten, Akkus und Touchscreens der nächsten Generation sind mit denen der vorherigen Generation kompatibel und untereinander austauschbar, ebenso wie umgekehrt.

"Avinox baut seine Marktpräsenz mit Innovationen wie den heute vorgestellten neuen Antriebssystemen weiter aus", erklärte dazu Ferdinand Wolf, Product Experience Director bei Avinox. "Unsere etablierte Unabhängigkeit als Unternehmen hat das Engagement von Avinox für Exzellenz und Führungsanspruch in der Branche weiter gestärkt und beschleunigt. Wir freuen uns darauf, mit neuen Produkten, die die Branche voranbringen, positive Veränderungen am Status quo zu bewirken."


 

Spezi 2026: Kooperation mit Radlogistikverband und PEDAL-Kongress in Freiburg

Foto: Spezi | Simon Boschi

Die Spezialradmesse Spezi findet in knapp zwei Wochen am 25. und 26. April in Freiburg im Breisgau statt. Im Rahmen einer neuen strategischen Kooperation mit dem Radlogistikverband Deutschland e. V. (RLVD) erweitert die Messe ihr Profil und stärkt die Bedeutung von Lastenrädern, insbesondere im gewerblichen Bereich.

Im Zentrum der Kooperation stehen die Weiterentwicklung und Verankerung von Lastenrädern im urbanen Verkehrs- und Wirtschaftssystem - von der Logistik bis zu Handwerks- und Dienstleistungsverkehren. Dabei verfolgen beide Partner einen gemeinsamen Ansatz: die Verbindung von Praxis, Markt und Austausch, um Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und nachhaltige Mobilität weiterzuentwickeln.

Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist die Durchführung der dritten Ausgabe des RLVD-Kongresses "PEDAL - Professional Express Delivery And Logistics" am 25. April 2026 im Rahmen der diesjährigen Messe. Der Kongress bringt Radlogistikerinnen, Hersteller, Kommunen sowie politische Akteurinnen und Akteure zusammen und soll den Austausch zwischen Anwenderinnen und Anwendern und Herstellern fördern. Behandelt werden Themen wie Einsatzbereiche, Sicherheit und Qualifizierung, zudem ist eine Podiumsdiskussion zur Rolle von verschiedenen Verkehrsformen im urbanen Raum geplant.

Die Spezi 2026 erstreckt sich über rund 8.400 Quadratmeter. Etwa 130 Austeller präsentieren ihre neuesten Modelle und Lösungen für mehr Mobilität im Alltag. Besucherinnen und Besucher können die verschiedenen Fahrräder und Trikes auf einer 1 Kilometer langen Teststrecke ausgiebig testen und das für sie passende Modell finden.

Linexo präsentiert neuen Aktionskomplettschutz für 2026

Foto: Linexo by Wertgarantie | Felix Vollmer

Linexo by Wertgarantie bringt im April 2026 seinen neuen Aktionskomplettschutz auf den Markt, der erstmals gebrauchte und neue Fahrräder gleichermaßen abdeckt. Damit möchte das Unternehmen unter anderem auf die rasanten Entwicklungen im Gebrauchtmarkt reagieren.

Mit dieser Anpassung soll den Fachhandelspartnerinnen und -partnern neue Geschäftsmöglichkeiten geboten werden. Im Jahr 2026 werden voraussichtlich rund 750.000 Leasing-Räder aus Verträgen übernommen, was für Fachhändlerinnen und Fachhändler sowie Linexo ein großes Potenzial darstellt. Das gleichwertige Tarifangebot für neue und gebrauchte Räder soll es den Händlerinnen und Händlern ermöglichen, gezielt auf diese Entwicklung zu reagieren und von der steigenden Nachfrage nach gebrauchten Fahrrädern zu profitieren.

Zusätzlich wurde der Reparaturkostenschutz für geleaste Bikes angepasst, während Diebstahlschutz aus dem Tarif herausgenommen wurde, da dieser oft bereits über Leasing-Anbieter abgedeckt ist. Der Schutz umfasst künftig Schäden wie Verschleiß, Sturz oder technische Defekte, insbesondere für E-Bikes.

Ein weiterer Vorteil bietet die Kooperation mit Abus. Kundinnen und Kunden mit festverbautem GPS-Tracker, Air- oder Smarttag oder besonders sicherem Abus-Schloss (ab UVP 119 Euro) sollen einen Prämien-Rabatt erhalten. "Wir freuen uns besonders, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit Abus unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert bieten zu können", sagt Felix Groth, Key-Account-Manager bei Linexo.

Selbständige und Kleinstunternehmen blicken gemischt auf 2026

Foto KI-generiert mit Nano Banana

Laut einer aktuellen Umfrage des Ifo Instituts planen 21 Prozent der Selbständigen, ihre Investitionen im Jahr 2026 zu erhöhen - ein leichter Anstieg im Vergleich zum November 2025, als lediglich 18,2 Prozent der Befragten eine Ausweitung ihrer Investitionstätigkeit vorgesehen hatten.

Trotz dieser positiven Entwicklung zeigt sich bei den Soloselbständigen und Kleinstunternehmen eine gemischte Bilanz. Etwa 47,1 Prozent planen, im Jahr 2026 in gleichem Umfang wie im Vorjahr zu investieren. Der Anteil derjenigen, die beabsichtigen, ihre Investitionen zu kürzen, ist von 36,3 auf 31,9 Prozent gesunken. Dennoch bleiben die Investitionspläne der Selbständigen hinter der übrigen deutschen Wirtschaft zurück. Dort planen aktuell 28,4 Prozent der Unternehmen, ihre Investitionstätigkeit auszuweiten.

Das Geschäftsklima der Selbständigen hat sich im März jedoch deutlich verschlechtert. Die Geschäftserwartungen sanken von minus 15,1 auf minus 26,0 Saldenpunkte. Infolgedessen fiel der "Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex" von minus 16,5 Punkten im Februar auf minus 20,8 Punkte im März.

Die Unzufriedenheit mit den laufenden Geschäften nahm zwar leicht ab, allerdings stieg die Unsicherheit bezüglich der künftigen Geschäftsentwicklung. Der Anteil der Soloselbständigen und Kleinstunternehmen, die Schwierigkeiten haben, ihre zukünftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen, ist von 32 Prozent im Februar auf 36,4 Prozent im März gestiegen.

Ein wichtiger Faktor für die Umsetzung geplanter Investitionen ist die Finanzierung. Hier zeigt sich ein positiver Trend: Der Anteil der Selbständigen, die Schwierigkeiten beim Kreditzugang melden, ging von 47,6 Prozent auf 34,6 Prozent zurück. Auch in der Gesamtwirtschaft konnte ein Rückgang verzeichnet werden (von 35,2 Prozent auf 31,7 Prozent). Dennoch bleibt der Anteil der Selbständigen, die überhaupt in Kreditverhandlungen stehen, mit 10,5 Prozent weiterhin gering und deutlich niedriger als in der Gesamtwirtschaft, wo dieser Wert bei 26,4 Prozent liegt.

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