
Taipei Cycle Show 2026 eröffnet: 900 Aussteller, große Themen, verhaltener Auftakt

Die Taipei Cycle Show 2026 hat am 25. März ihre Tore im Nangang Exhibition Center geöffnet. Unter dem Motto "Cycling to Wellness" versammelt die Messe in diesem Jahr rund 900 Aussteller auf 3.450 Ständen, darunter etwa 200 internationale Unternehmen. Das entspricht einem internationalen Anteil von rund 22 Prozent. Die SAZbike-Redaktion ist vor Ort und begleitet die Messe.
Weitere Informationen und Eindrücke zur Messe findet ihr in der heutigen SAZbike Top-News!

Sport- und Fahrradfachhandel in Österreich bleibt stabil trotz schwierigem Umfeld

Der österreichische Sport- und Fahrradfachhandel zeigt sich im Jahr 2025 trotz verhaltener Konsumstimmung robust. Mit einem Umsatz von 2,41 Mrd. Euro und rund 14.370 Beschäftigten bleibt die Branche eine tragende Säule der heimischen Wirtschaft. Das geht aus den Umsatz- und Beschäftigungszahlen 2025 des Verband der Sportartikelerzeuger und Sportartikelhändler Österreichs (VSSÖ) hervor.
Ein leichter Umsatzrückgang von 1,1 Prozent spiegelt die allgemeine Zurückhaltung im Handel wider. Im DACH-Vergleich behauptet sich Österreich dennoch: Pro Kopf wurden 261 Euro im Sportfachhandel ausgegeben, deutlich mehr als in Deutschland mit 166 Euro. "Das zeigt, wie wichtig Sport und Bewegung in unserem Land sind", sagt Michael Schineis, Sprecher des VSSÖ-Präsidiums.
Ein zentraler Treiber ist der Tourismus. Rund eine Milliarde Euro Umsatz entfällt auf den touristischen Sportfachhandel, der zu einem Großteil von internationalen Gästen getragen wird. Bis zu 80 Prozent der Erlöse werden in den Wintermonaten erzielt. Die Wintersaison 2025/26 profitierte von guten Bedingungen und hoher Auslastung.
Stabilisierend wirkt zudem die Servicekompetenz des stationären Handels. Individuelle Anpassungen, Reparaturen und Wartung sichern Kundenbindung und schaffen regionale Wertschöpfung. Besonders im Fahrradsegment zeigt sich die Stärke: Rund 80 Prozent des Umsatzes entfallen auf E-Bikes, vor allem getrieben durch Freizeit- und Tourismusnutzung.
Auch als Arbeitgeber bleibt die Branche stabil. Die Beschäftigung stieg leicht um 0,5 Prozent. Zudem sind insgesamt 525 Lehrlinge in der Ausbildung. Neue Berufsbilder wie das der Fahrradmechatronikerinnen und -mechatroniker erweitern das Qualifikationsspektrum. "Das steigert nachhaltig die Beratungs- und Servicekompetenz im Handel", erklärt Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich.

Panasonic E-Bike Systems startet neue Website für Europa

Panasonic Cycle Technology hat seine überarbeitete Website für E-Bike-Systeme freigeschaltet. Seit März 2026 ist die neue Website von Panasonic E-Bike Systems online. Sie soll einen strukturierten Überblick über das Portfolio an Antriebssystemen, Komponenten und technologischen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität geben. Neben Produktdetails finden Nutzerinnen und Nutzer auch technische Dokumentationen sowie weiterführende Informationen zu aktuellen Innovationen.
Insbesondere Fachhändlerinnen und Fachhändler, Hersteller sowie Partner sollen von gebündelten Materialien profitieren, die sie im Tagesgeschäft unterstützen. Gleichzeitig richtet sich das Angebot auch an Endkundinnen und Endkunden sowie Interessierte, die sich über E-Bike-Technologien informieren möchten.
Zum Start ist die Website ausschließlich in englischer Sprache verfügbar. Eine schrittweise Erweiterung um zusätzliche Sprachversionen, darunter Deutsch sowie weitere europäische Sprachen, ist in den kommenden Wochen vorgesehen. Ziel ist es, den Zugang zu Inhalten für Nutzer in verschiedenen Märkten zu vereinfachen.
"Die neue Website von Panasonic E-Bike Systems stärkt unsere digitale Kommunikation und unseren Support in ganz Europa. Sie zielt darauf ab, Produktinformationen, technische Dokumentationen und praktische Inhalte auf einer einzigen, leicht zugänglichen Plattform zu bündeln, die Kundinnen, Händlern, Herstellern und Enthusiastinnen dient", erklärt Jürgen Haumon, Leiter Produktmanagement und Marketing bei Panasonic E-Bike Systems Europe.

Ifo-Geschäftsklima sinkt deutlich

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März spürbar verschlechtert. Haupttreiber ist ein deutlicher Einbruch der Erwartungen, während die Einschätzung der aktuellen Lage stabil bleibt. Infolgedessen fiel der Ifo-Geschäftsklimaindex im März auf 86,4 Punkte, nach 88,4 im Februar.
Ausschlaggebend war eine merklich pessimistischere Erwartungshaltung der Unternehmen, während die Beurteilung der aktuellen Lage unverändert blieb. Zugleich nahm die Unsicherheit zu. "Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung", sagte Clemens Fuest, Präsident des Ifo Instituts.
Im Verarbeitenden Gewerbe drehte der Index nach zuvor mehreren Anstiegen ins Minus. Neben eingetrübten Erwartungen verschlechterte sich auch die Lageeinschätzung. Besonders energieintensive Industrien stehen unter Druck. Im Dienstleistungssektor fiel das Geschäftsklima deutlich, obwohl die aktuelle Lage leicht besser bewertet wurde. Die Erwartungen gaben jedoch stark nach, vor allem in Tourismus und Logistik.
Auch im Handel überwogen pessimistische Erwartungen. Inflationssorgen der Verbraucherinnen und Verbraucher belasteten die Aussichten im Groß- und Einzelhandel, während die aktuelle Geschäftslage etwas positiver beurteilt wurde. Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Klima ebenfalls deutlich. Die Erwartungen verzeichneten hier den stärksten Rückgang seit März 2022, während die Lageeinschätzung leicht zulegte.

Spezi-Innovationslabor in Freiburg: Bewerbungsphase gestartet

Die Spezialradmesse Spezi öffnet am 25. und 26. April 2026 erstmals in Freiburg im Breisgau ihre Tore. Mit dem Innovationslabor rückt ein zentrales Format der Messe erneut in den Fokus: Entwicklerinnen und Entwickler können dort ihre Projekte präsentieren und sich dem Urteil des Publikums stellen. Bewerbungen für die Teilnahme sind ab sofort möglich.
Das Innovationslabor versteht sich als Plattform für neue Ideen rund um alternative Fahrradkonzepte und integrative Mobilität. Zugelassene Projekte werden im Rahmen der Messe für eine Teilnahmegebühr von 100 Euro ausgestellt. Die zehn aussichtsreichsten Einreichungen werden vor Ort präsentiert, die Besucherinnen und Besucher entscheiden per Abstimmung über die Preisträger. Den Gewinnerprojekten wird ein kostenfreier regulärer Ausstellungsstand auf der Spezi 2027 in Aussicht gestellt.
Erstmals wird das Format von Jobrad unterstützt. "Diese Partnerschaft ist enorm wichtig für uns", sagt Spezi-Mitveranstalter Florian Wolf. "denn sie zeigt, dass ein großes Unternehmen aus der Fahrradbranche an unser Projekt glaubt." Jobrad habe sich als Impulsgeberin für Innovationen und digitalen Wandel etabliert, so Wolf weiter.