Service entscheidet - was die Shimano-Studie aufdeckt


Foto: Shutterstock / BAZA Production

Diese Studie trifft den Nerv der Zeit: Shimano zeigt, wie stark Wartung und Reparatur die tatsächliche Nutzung prägen - stärker als jede Imagekampagne. In ganz Europa melden Menschen Hürden beim Zugang zum Service. In Deutschland ragt eine Ursache heraus: lange Wartezeiten. Wer sie nicht in den Griff bekommt, verliert dauerhaft Fahrten, Bindung und Folgeumsätze.

Am Ende ist es ein Organisationsproblem - nicht ein Marketingproblem. Die Studie von Shimano zeigt, wie Wartezeit, Diagnose-Varianz und Teile-Liegezeiten direkt in selteneres Fahren und weniger Serviceumsatz übersetzen. Intelligente und transparente Lösungen sind daher gefragt. Wer Dialogannahme, Status und Abholzeiten klar und strukturiert durchführt und kommuniziert, gewinnt zusätzlich Vertrauen - und verhindert, dass Kundinnen und Kunden auf Selbstreparatur oder andere Verkehrsmittel ausweichen.

Der Markt sendet gleichzeitig ein betriebswirtschaftliches Signal: Verkauf schwächelt, die Werkstatt trägt.

Die ganze Analyse der Studie gibt's im SAZbike Premium Newsletter.

Urwahn und Roland Werk bündeln Produktion in Smart Bike Factory

Foto: Urwahn


Die Urwahn Engineering GmbH und die Roland Werk GmbH intensivieren ihre Zusammenarbeit und bauen eine gemeinsame "Smart Bike Factory" in Deutschland auf. Ziel ist eine lokal organisierte, hochautomatisierte Fertigung von Rahmen und Laufrädern mit kurzen Lieferketten und abgestimmten Prozessen. 

Was als klassische Lieferbeziehung begann, wird nun als strategische Partnerschaft fortgeführt. Beide Unternehmen entwickeln Komponenten gemeinsam und verzahnen Engineering, 3D-Druck und Laufradfertigung in einem regionalen Produktionsnetzwerk. 

Die neue Struktur soll Qualitätssicherung, Reaktionsgeschwindigkeit und Transparenz in der Wertschöpfung stärken. Zugleich versteht sich die Smart Bike Factory als Plattform für weitere Partner, die auf regionale Fertigung und integrierte Produktionsmodelle setzen. 


 

BH Bikes richtet Fokus auf Deutschland und Nordeuropa 

Foto: BH Bikes

BH Bikes stärkt seine Präsenz in Deutschland und Nordeuropa. Die Marke setzt dabei auf klar definierte regionale Strukturen und ein erweitertes Vertriebsteam. Die Verantwortung für die Region liegt bei Tom Breugelmans, Sales Manager Northern Europe, der seit acht Jahren im Unternehmen tätig ist. 

In Deutschland übernehmen Claudia Serawara (Bayern, Österreich), Stephan Hirsch (Norddeutschland) und Björn Thurau (Süddeutschland) die Betreuung des Fachhandels in ihren jeweiligen Regionen. Ziel ist eine verlässliche Marktpräsenz mit festen Ansprechpartnern und kurzen Entscheidungswegen. 

Parallel führt BH Bikes eine neue E-Bike-Generation mit Bosch-Antriebssystemen ein. Strukturierte Modellprogramme und verbesserte Verfügbarkeit sollen Planungssicherheit im Handel erhöhen. 

Partnerschaft für digitale E-Bike-Sicherheit 

Foto: Iot Venture

Iot Venture und Little John Bikes haben eine Partnerschaft vereinbart. Ziel ist es, Kunden und Kundinnen einen digitalen Diebstahlschutz für E-Bikes anzubieten. Kern der Lösung ist der GPS-Tracker "It's my bike", der unauffällig am Rad installiert wird und Standortdaten per App zugänglich macht. 

Im Diebstahlfall erfolgt eine digitale Meldung an ein internes Ermittlerteam von Iot Venture, das mit den Behörden zusammenarbeitet. Nach Unternehmensangaben werden drei von vier gestohlenen E-Bikes wieder aufgefunden. 

Ergänzend bietet die App Wartungserinnerungen und eine digitale Service-Dokumentation. Für Little John Bikes ist die Kooperation ein Schritt zur Integration digitaler Services in den stationären Handel. 

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