SAZbike 4/2026: Eine Branche in der Korrekturphase


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Die Marktzahlen 2025 zeigen eine Branche, die sich stabilisiert und weiterhin mit sehr viel Potenzial positiv entwickelt. Zudem schmieden der ZIV und Zukunft Fahrrad Fusionspläne. Die neue SAZbike-Ausgabe thematisiert die nackten Zahlen und analysiert neue Potenziale und Entwicklungen.

Mehr dazu findet ihr in der heutigen SAZbike Top-News!

Giant veröffentlicht Geschäftszahlen für das Jahr 2025

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Der Verwaltungsrat der Giant Group hat am 13. März die Geschäftszahlen für 2025 gebilligt. Der Konzernumsatz lag bei 60,25 Milliarden NT-Dollar (rund 1,64 Milliarden Euro), ein Minus von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Bruttomarge verbesserte sich leicht auf 19,8 Prozent (2024: 19,0 Prozent). Der Gewinn vor Steuern erreichte 1,38 Milliarden NT-Dollar (rund 37,5 Millionen Euro), nach Steuern verblieben 723 Millionen NT-Dollar (rund 19,6 Millionen Euro).

Im vierten Quartal sank der Umsatz um 9,5 Prozent auf 12,29 Milliarden NT-Dollar (rund 333,8 Millionen Euro). Gleichzeitig stieg die Bruttomarge deutlich auf 19,7 Prozent, nach 13,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Hintergrund sind insbesondere ausgebliebene Lagerwertberichtigungen sowie ein geringerer Preisdruck infolge neuer Produkteinführungen.

Im OEM-Geschäft zeigen sich laut Unternehmen Stabilisierungstendenzen. Der Anteil am Gesamtumsatz stieg von 26 auf 33 Prozent, getragen von weitgehend abgeschlossenen Lageranpassungen bei Kunden. Die Umsätze legten hier leicht zu.

Im Markengeschäft blieb die Entwicklung in China rückläufig, wenn auch mit abnehmender Dynamik im Schlussquartal. Europa und die USA verzeichneten ebenfalls leichte Rückgänge, unter anderem aufgrund verzögerter Nachfrageerholung und Lieferverzögerungen in die USA.

Für 2026 erwartet Giant eine weitere Stabilisierung des globalen Fahrradmarktes und kündigt an, die operative Steuerung sowie die langfristige Entwicklung entsprechend auszurichten.


 

Yuccie Bikes und Bico gehen Partnerschaft ein

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Yuccie Bikes baut seinen Fachhandelsvertrieb aus und geht dazu eine Partnerschaft mit Bike & Co ein. Die Vereinbarung wurde Mitte März 2026 geschlossen. Im Mittelpunkt der Kooperation steht ein auf den Fachhandel zugeschnittenes Konzept. Dazu zählen eine hohe Vormontage, ein umfangreiches Zubehörpaket sowie begleitende Kommunikationsmaßnahmen zur Unterstützung der Nachfrage.

Hinter der Marke steht unter anderem Stefan Berkes, früherer Inhaber von Bergamont. Seine Erfahrung in Entwicklung, Produktion und Vertrieb soll in den weiteren Markenaufbau einfließen.

Matthias Faber, Vertreter von Yuccie Bikes, betont: "Mit Bike & Co haben wir genau den Partner gefunden, mit dem wir Yuccie Bikes im Fachhandel gezielt weiterentwickeln können."

Yuccie Bikes positioniert sich im Segment der E-Urban-Bikes und setzt dabei auf eine klare Fachhandelslogik. Die Modelle sollen sich vor allem über Qualität, Alltagstauglichkeit und einfache Handhabung verkaufen lassen. Ein Fokus liegt zudem auf Werkstattfreundlichkeit: Durch einen hohen Vormontagegrad sollen Montagezeiten im Handel reduziert werden.

"Yuccie Bikes hat uns mit einem klaren Konzept überzeugt. Die Marke verbindet verkaufsstarke Produkte mit hoher Alltagstauglichkeit, guter Fachhandelstauglichkeit und einem modernen urbanen Ansatz. Genau solche Konzepte sind für unsere Händlerinnen und Händler interessant", sagt Bico-Geschäftsführer Georg Wagner.

Ifo-Barometer: Stellenabbau verliert im März leicht an Dynamik

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Der Stellenabbau in deutschen Unternehmen hat sich im März etwas verlangsamt, bleibt jedoch in weiten Teilen der Wirtschaft präsent. Das Ifo Beschäftigungsbarometer stieg auf 93,4 Punkte, nach 93,1 Punkten im Februar. Eine grundlegende Trendwende ist laut Ifo-Institut aber noch nicht erkennbar.

"Die Unternehmen planen zwar etwas seltener, Stellen zu streichen", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. "Es ist aber noch zu früh, um von einer echten Trendwende zu sprechen." Vor allem in der Industrie bleibt der Personalabbau ein bestimmendes Thema. Nahezu alle Branchen kalkulieren weiterhin mit einem Stellenrückgang, wenn auch weniger stark als in den Vormonaten.

Im Dienstleistungssektor zeigt sich dagegen eine leichte Stabilisierung. Hier halten sich Pläne für Neueinstellungen und Entlassungen weitgehend die Waage. Auch im Baugewerbe erwarten die Unternehmen aktuell keine größeren Veränderungen bei der Beschäftigtenzahl und setzen auf Kontinuität.

Anders stellt sich die Lage im Handel dar: Dort planen viele Betriebe erneut einen Abbau von Personal. "Die aktuelle geopolitische Lage bleibt ein Unsicherheitsfaktor", erklärt Wohlrabe. "Sollten sich die Rahmenbedingungen weiter eintrüben, könnte das auch den Arbeitsmarkt wieder stärker belasten."

Decathlon und Mediamarktsaturn starten Kooperation in München

Foto: Decathlon

Mit einer gemeinsamen Verkaufsfläche im Münchner Einkaufszentrum Pep gehen Decathlon und Mediamarktsaturn erstmals in Deutschland eine Store-in-Store-Partnerschaft ein. Parallel treibt Decathlon seine Expansion in der Region mit einem zusätzlichen Standort in Brunnthal voran.

Nach rund dreimonatigem Umbau hat der Mediamarkt im Pep ein neues Ladenkonzept umgesetzt. Der Markt präsentiert sich mit überarbeitetem Design sowie neu geschaffenen Erlebnisbereichen. Dazu zählen unter anderem eine Gaming-Zone mit Teststationen für aktuelle Hardware und Spiele sowie eine sogenannte Barista-Bar, an der Kaffeemaschinen praktisch erprobt werden können. Ergänzt wird das Angebot durch eine Smartbar für Reparaturen von Smartphones ohne Terminvereinbarung.

Auf rund 1.000 Quadratmetern integriert Decathlon ein kuratiertes Sortiment mit Schwerpunkt auf Fitness, Running und Fußball. Die Kooperation folgt dem "Space-as-a-Service"-Ansatz von Mediamarktsaturn, bei dem Verkaufsflächen gemeinsam mit Partnern genutzt werden.

Unabhängig davon baut Decathlon seine Präsenz im Münchner Raum weiter aus. Für den Frühsommer ist die Eröffnung eines rund 800 Quadratmeter großen Outdoor-Stores in Brunnthal geplant. Der Standort an der A8 soll insbesondere auf Berg-, Wasser- und Radsport ausgerichtet sein.

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