SAZbike 2/2026: Der Fahrradhandel steht unter Druck

Foto: SAZbike

Minus 6,9 Prozent Umsatz, sinkende Erträge und hoher Margendruck: Die neue SAZbike-Ausgabe stellt die SAZbike-Umsatzstatistik 2025 in den Mittelpunkt. Die Daten zeigen strukturellen Druck und markieren einen Wendepunkt für den Fachhandel.

Der Fahrradhandel steckt mitten in einer strukturellen Konsolidierung. Die SAZbike-Umsatzstatistik 2025 zeigt klar: Der Fahrradhandel befindet sich in einer Phase der Marktbereinigung. Rückläufige Umsätze, hohe Lagerbestände und anhaltender Margendruck prägen das Bild. Nicht nur die Erlöse, auch die Gewinne stehen unter Druck. Wie stark sich Rabatte, Kapitalbindung und Kostenstruktur auf die Wirtschaftlichkeit auswirken, und wo Betriebe gegensteuern können, ist Kern der Analyse.

Die Zahlen offenbaren auch deutliche Unterschiede je nach Betriebsgröße und Struktur. Welche Faktoren kleinere Häuser stabiler machen und warum Service für viele zum Anker wurde, zeigt die Titelgeschichte im Detail. Neben dem Präsentieren und Analysieren der Statistiken für das vergangene Jahr, bei der ebenfalls auf die Auswirkungen des Leasing- und E-Bike-Geschäfts sowie die Personalsituationen eingegangen wird, lässt sich auch ein Blick auf das Jahr 2026 werfen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausgabe ist der Ausblick auf den SAZbike Prolog 2026. Die Keynote widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz im Handel. Im Zentrum steht die Frage, wie KI konkret Mehrwert schaffen kann. Es geht um datenbasierte Entscheidungen, effizientere Prozesse und neue Möglichkeiten in Beratung und Kundenansprache. Der Tenor: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für bessere Steuerung.

Außerdem wird in der neuen Ausgabe ein Augenmerk auf Kinderräder gelegt. In einem Interview mit der SAZbike erklärt Sophie Flückiger, die Inhaberin des Freiburger Fahrradgeschäfts Kugelblitz, warum Kinderfahrräder kein Nischenprodukt mehr sind und welche Chancen diese Produktsparte bietet. Zudem gewinnen verwandte Produkte wie Kinderanhänger weiter an strategischer Relevanz.

Des Weiteren erklärt Magdalena Schregle in einem Gastbeitrag, wie das Üben und Trainieren Teams stark und Betriebe erfolgreich macht.

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