Raymon steigert Umsatz um 25 Prozent und baut Händlernetz aus

Foto: Raymon
Raymon Bicycles meldet nach der strategischen Neuaufstellung ein Umsatzplus und einen deutlich höheren Auftragsbestand. Zugleich hat der Schweinfurter Fahrradhersteller Lagerbestände reduziert und sein Fachhandelsnetz ausgebaut.
Nach Angaben des Schweinfurter Fahrradherstellers legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zu. Zugleich habe sich der Auftragsbestand für die Kollektion 2027 versechsfacht.
Seit der vollständigen Übernahme durch die Unternehmerfamilie Puello agiert Raymon wieder als inhabergeführtes Unternehmen. Nach Unternehmensangaben wurden die aus der früheren Struktur unter der Pierer New Mobility AG übernommenen Altbestände inzwischen vollständig abverkauft. Der Lagerbestand sei um 30 Prozent gesunken, der zuvor negative Deckungsbeitrag wieder in den positiven Bereich gedreht worden.
Parallel baut Raymon sein Vertriebsnetz aus. Die Zahl der unabhängigen Fachhandelspartner ist laut Unternehmen um 30 Prozent gestiegen. Zudem hätten Händlergruppen, Einkaufsorganisationen und Verbände in mehreren europäischen Märkten die Marke neu aufgenommen oder bestehende Kooperationen erweitert.
"Die Zahlen zeigen, dass unsere Neuausrichtung funktioniert", sagen Susanne und Felix Puello, Geschäftsführer von Raymon Bicycles. "Entscheidend ist für uns aber nicht Wachstum um jeden Preis. Wir wollen ein verlässlicher, schneller und wirtschaftlich gesunder Partner für den Fachhandel sein - gerade in einem Markt, der weiterhin vor großen Herausforderungen steht".