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Nachfolge-Expertin warnt: Wenn Familienunternehmen den Staffelstab zu spät weitergeben

Foto: Susanne Klier

Viele Inhaberinnen und Inhaber regeln die Unternehmensnachfolge zu spät - und riskieren, dass aus einer geplanten Übergabe ein Notfall wird, warnt Nachfolge-Expertin Susanne Klier in der aktuellen SAZbike 1/2026. Dem Fahrradhandel rät Klier: rechtzeitig planen, Emotionen einbeziehen, Nachfolge als Prozess verstehen.

Laut KfW-Nachfolge-Monitor 2025 wollen rund 186.000 Unternehmen bis Ende 2026 die Nachfolge regeln. Doch viele Inhaberinnen und Inhaber verschieben die Übergabe. Das Durchschnittsalter der Übergebenden steigt - mit Folgen: Unter Zeitdruck geraten wirtschaftliche und persönliche Fragen in Konflikt. Banken prüfen inzwischen auch die Nachfolgefähigkeit als Kriterium der Zukunftsfähigkeit.

Für inhabergeführte Betriebe im Fahrradhandel ist das relevant: Wer keine geregelte Nachfolge hat, schwächt die Bonität, den Betrieb und letztlich auch die Versorgung der Kundschaft.

Warum Nachfolge mehr als Steuerrecht ist

Nachfolge ist kein administrativer Vorgang, sondern ein Balanceakt zwischen Zahlen und Beziehungen. Steuer-, Gesellschafts- und Erbrecht treffen auf familiäre Dynamiken.

"Eine steuerlich optimale Lösung nützt nichts, wenn sie nicht zur Haltung der Familie passt", sagt Nachfolgebegleiterin Susanne Klier. Entscheidend ist, dass Familien vor den juristischen und finanziellen Fragen ihre Grundwerte klären - sonst fehlt die Basis für tragfähige Lösungen.

Zwei Logiken, ein Konflikt

In Familienunternehmen prallen zwei Welten aufeinander. Die Familie orientiert sich an Gleichheit und Fürsorge, das Unternehmen an Leistung und Hierarchie. Diese Unterschiede führen dazu, dass sachlich richtige Entscheidungen emotional falsch verstanden werden können - etwa wenn die Geschäftsführung nicht an das eigene Kind übergeht. Solche Konflikte sind normal, doch sie brauchen frühzeitige Moderation, sagt Klier.

Erfolgreiche Nachfolge gelingt selten konfliktfrei, aber sie gelingt besser mit offener Kommunikation. Nachfolge ist ein Prozess, kein Stichtag. Gespräche über Verantwortung, Erwartungen und Emotionen schaffen Klarheit und reduzieren den Druck. Wer früh beginnt, hält sich Handlungsspielräume offen - und verhindert, dass aus einer gestalteten Übergabe ein Notfall wird.

Susanne Klier beim SAZbike-Prolog

Susanne Klier spricht über diese Themen beim SAZbike-Prolog am 26. Februar 2026 in Dreieich. Ihr Appell an Unternehmerfamilien: Nachfolge ist kein Projekt für den Steuerberater, sondern ein strategischer Prozess für Generationen.

Jetzt dabei sein und Prolog-Ticket sichern unter sazbike.de/prolog!

Der vollständige Gastbeitrag ist in SAZbike 1/26 erschienen.

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