Nach dem Porsche-Aus: CTDI übernimmt Service und App-Betrieb für Fazua-Antriebe

Nach dem Aus der Porsche Ebike Performance GmbH steht fest, wer sich künftig um Fazua-Antriebe kümmert: Der Dienstleister CTDI übernimmt ab dem 31. Oktober Service, Gewährleistung und den Betrieb der Fazua App. Der Handel bleibt die erste Anlaufstelle.
Der Elektronik-Dienstleister CTDI übernimmt ab dem 31. Oktober 2026 die Betreuung der Fazua-Antriebe. Das Unternehmen kümmert sich künftig um den Service, die Abwicklung von Gewährleistungsfällen und den Betrieb der Fazua App. Damit steht ein Nachfolger bereit, bevor die Porsche Ebike Performance GmbH ihre Geschäftstätigkeit einstellt.
Händler bleiben erste Anlaufstelle
Bei Serviceproblemen sollen sich Kunden weiterhin an einen Fazua-Händler wenden. Gewährleistungsanfragen lassen sich über ein neues CTDI-Serviceportal bearbeiten.
CTDI hat bereits Erfahrung mit E-Bike-Antriebskomponenten und war unter anderem im Service für Kalkhoff-Impulse-Antriebe tätig. Noch offen ist der Übergang beim Händler-Shop: Er ist seit Mitte Oktober geschlossen, ein neuer Zugang soll in den kommenden Wochen folgen. Servicepauschalen für Fazua-Fälle können Händler noch bis zum 30. November 2026 einreichen.
Rückblick: So lief das Fazua-Aus
Porsche hatte Anfang Mai 2026 angekündigt, die Porsche Ebike Performance GmbH zu schließen. Die Entscheidung war Teil einer strategischen Neuausrichtung, von der insgesamt mehr als 500 Stellen betroffen waren, rund 360 davon an den Standorten Ottobrunn und Zagreb.
Fazua hatte damals zugesagt, dass Service, Garantie und Ersatzteilversorgung über das Händlernetz erhalten bleiben. Betroffen sind Räder unter anderem von Focus, YT, Gazelle, Riese + Müller, Canyon und Cervélo.