Internationale Fertigung: KED strukturiert Helmproduktion um

KED Ahead verlagert die Fertigung seiner Fahrradhelme ins Ausland. Die Eigenproduktion in Freiberg am Neckar läuft Ende 2026 aus; Entwicklung, Vertrieb und Qualitätssicherung bleiben in Deutschland.
KED Ahead stellt seine Produktion neu auf. Die Eigenfertigung am Standort Freiberg am Neckar soll zum 31. Dezember 2026 enden. Stattdessen will der Fahrradhelmhersteller die internationale Fertigung bei externen Partnern ausbauen. Nach Unternehmensangaben war KED zuletzt der letzte Anbieter mit eigener Fahrradhelmproduktion in Deutschland.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe das Unternehmen mehr als drei Millionen Euro in den Standort investiert, unter anderem in Energieeffizienz, neue Produktionstechnologien und den Ausbau der Inmold-Fertigung. Dennoch sei es nicht gelungen, die Produktion langfristig wirtschaftlich tragfähig aufzustellen. Als Gründe nennt KED gestiegene Material- und Lohnkosten sowie eine anhaltende Kaufzurückhaltung.
Das Sortiment soll erhalten bleiben. Entwicklung, Vertrieb, Firmenhauptsitz und das nicht-produzierende Team bleiben laut KED in Deutschland. Parallel gibt Jonas Japing die Geschäftsführung zum 30. Juni 2026 ab; Victor Borsche übernimmt allein.