IAA Transportation 2026: Radlogistik-Konferenz rückt multimodale Lieferketten in den Fokus

Die Nationale Radlogistik-Konferenz findet am 18. September 2026 erstmals auf der Main Stage der IAA Transportation in Hannover statt. Im Mittelpunkt stehen multimodale Lieferketten, Last-Mile-Logistik und der wirtschaftlich sinnvolle Einsatz von Lastenrädern.
Die Nationale Radlogistik-Konferenz geht am 18. September 2026 in ihre siebte Auflage. Unter dem Motto „Crossing Borders – Crossing Vehicles“ bringt die Veranstaltung Unternehmen, Kommunen, Politik, Wissenschaft und Verbände zusammen. Erneut ist sie Teil der IAA Transportation in Hannover, findet dort in diesem Jahr jedoch erstmals auf der Main Stage statt.
Damit öffnet sich die Konferenz stärker für das gesamte Fachpublikum der Nutzfahrzeug- und Logistikmesse. Die Teilnahme ist erstmals kostenfrei, eine vorherige Anmeldung bleibt erforderlich. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren sollen noch bekannt gegeben werden.
Radlogistik trifft konventionelle Transportlösungen
Inhaltlich rückt die Veranstaltung die Verbindung zwischen Radlogistik und konventionellen Transportlösungen in den Mittelpunkt. Diskutiert werden soll, warum Unternehmen ihre Lieferketten zunehmend um Lastenräder ergänzen, welche Erfahrungen sie im Betrieb sammeln und in welchen Einsatzfeldern die Fahrzeuge wirtschaftliche Vorteile bieten können. Gleichzeitig soll herausgearbeitet werden, wann Transporter weiterhin die geeignetere Lösung sind.
Ein weiterer Programmpunkt ist das Projekt „CCB4U – Commercial Cargo Bikes for Urban Logistics“. Im Rahmen der Konferenz wird dessen aktueller Entwicklungsstand vorgestellt. Das Projekt befasst sich mit dem gewerblichen Einsatz von Lastenrädern in der urbanen Logistik und mit der Frage, unter welchen Bedingungen sich entsprechende Konzepte in bestehende Lieferketten integrieren lassen.
Zudem wollen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Branchenverbände über die Entwicklung der Last-Mile-Logistik sprechen. Im Fokus stehen Herausforderungen für Unternehmen und Kommunen sowie politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die den Einsatz neuer Lieferkonzepte erleichtern könnten.
Bereits am Vormittag ist ein Workshop für Kommunen und operative Radlogistik-Unternehmen vorgesehen. Er findet im Rahmen des Projekts „Radi W – das Rad im Wirtschaftsverkehr“ statt und widmet sich der Infrastruktur für den gewerblichen Radverkehr in Städten und Gemeinden.