Gebrauchträder: Markt ja, Struktur nein?


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Seit Jahren gelten Leasing-Rückläufer in der Fahrradbranche als schwer greifbares Segment. Gleichzeitig haben sich spezialisierte Anbieter etabliert und unterschiedliche Modelle entwickelt. Für ein neues Kapitel seines Rad-Reports hat Alteos Endverbraucherinnen und Endverbraucher sowie den Fahrradhandel befragt und ein differenziertes Bild des Marktes gezeichnet.

Zwischen sichtbarer Nachfrage und betriebswirtschaftlich tragfähiger Umsetzung zeigt sich jedoch eine Lücke. Prozesse, Verantwortung und Kalkulation sind vielerorts noch nicht geklärt. Es gilt zu diskutieren, wo der Gebrauchtradmarkt aktuell steht und welche Fragen sich für Handel und Industrie daraus ergeben.

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Zweirad-Industrie-Verband führt strengere Prüfung für Mitgliederanträge ein

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Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) verschärft seine Compliance-Regeln. Künftig prüft der Verband alle Mitgliedsanträge systematisch auf Eintragungen in relevanten Sanktionslisten, insbesondere der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten. Unternehmen, die dort gelistet sind, werden nicht aufgenommen. Dies hat der ZIV-Vorstand einstimmig beschlossen.

Sanktionslisten sind offizielle Verzeichnisse von Personen oder Unternehmen, gegen die internationale oder nationale Wirtschaftssanktionen verhängt wurden. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Listen, bei denen bereits die Zusammenarbeit oder Belieferung zu eigenen Listungen führen kann ("Secondary sanctions"). Bei Eintragungen auf nicht-relevanten Listen entscheidet künftig die Mitgliederversammlung über die Aufnahme.

Das Verfahren gilt auch für bestehende Mitglieder und wird nach Einführung schrittweise umgesetzt. Bei der Umsetzung unterstützt eine erfahrene Rechtsanwaltskanzlei den Verband. Ziel sei es, die Compliance des Verbands und seiner Mitglieder mit internationalen Sanktionsregimen zu gewährleisten, Risiken zu minimieren und fairen Wettbewerb zu sichern.

Das bestätigt auch Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV: "Als Verband tragen wir eine besondere Verantwortung: Wir müssen nicht nur faire Wettbewerbsbedingungen für unsere Mitglieder einfordern, sondern korrektes Verhalten auch aktiv absichern. Mit dem neuen Prüfverfahren setzen wir klare Standards und handeln konsequent - denn Compliance ist kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Praxis. Gleichzeitig beziehen wir unsere Mitglieder transparent in den Prozess ein, um gemeinsam Risiken zu minimieren und Rechtssicherheit zu schaffen."


 

Bosch Ebike Systems besetzt zwei Schlüsselpositionen neu

Fotos: Bosch

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 stellt Bosch Ebike Systems die Führung seiner regionalen Geschäftseinheiten in Nordamerika und Asien-Pazifik neu auf.

Dave Howard verantwortet seit Jahresbeginn das Geschäft in der Region Nord-Amerikas. Er folgt auf Claudia Wasko, die die Robert Bosch GmbH zum Jahresende 2025 verlassen hat. Howard war seit 2020 General Manager der Region Asien-Pazifik und leitete diese von Taichung, Taiwan aus. Insgesamt ist er seit 2014 für Bosch Ebike Systems tätig. Vor seinem Wechsel in den E-Bike-Bereich war Howard mehr als 20 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Bosch Power Tools aktiv, unter anderem in Vertrieb, Operations und Marketing.

Howards bisherige Position als General Manager Ebike Systems in der Region Asien-Pazifik übernimmt zum 1. März Federico Bianco, der aktuell noch für Bosch Mobility Aftermarket tätig ist. Bianco ist seit 2021 Vice President Mobility Aftermarket Japan und Korea bei Bosch in Tokio. Zuvor war er in verschiedenen Management-Positionen für Bosch in Japan, Singapur und Indonesien tätig. Insgesamt verfügt er über rund 25 Jahre internationale Erfahrung innerhalb des Konzerns, unter anderem auch in Deutschland und Italien.

Strategische Partnerschaft: Fidlock und Twiceme integrieren digitale Sicherheit in Kernkomponenten

Foto: Fidlock / Twiceme

Fidlock kündigt die Erweiterung seines Verschlussportfolios um den Bereich der digitalen Sicherheitstechnologie an. Künftig sollen mechanische Befestigungssysteme zusätzliche digitale Funktionen übernehmen. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Twiceme Technology aus Stockholm, einem Anbieter NFC-basierter Sicherheitslösungen.

Die Partnerschaft ist die erste Integration digitaler Sicherheitstechnologie in die etablierten Kinnriemenschnallensysteme von Fidlock. Die Einbettung der Lösung von Twiceme in eine Komponente, die jeder Helm bereits benötigt, soll OEM-Partnern die Möglichkeit zur Integration vernetzter Sicherheitsfunktionen ohne grundlegende Neugestaltung ihrer Produkte geben.

Die Technologie von Twiceme ermöglicht es Ersthelfern, auf wichtige medizinische Informationen und Notfallkontakte ohne Umwege aus dem Helm oder der Schutzausrüstung eines Benutzers zuzugreifen. Eine Batterie, ein Ladevorgang oder eine aktive Datenverbindung sind nach Unternehmensangaben nicht erforderlich.

"Echte Sicherheitsinnovationen sollten vereinfachen, nicht komplizieren", sagt Christian Connolly, CEO von Twiceme Technology. "Durch die Integration unserer Technologie in die Befestigungssysteme von Fidlock reduzieren wir Hindernisse für Ausrüstungsmarken und erleichtern die großflächige Umsetzung fortschrittlicher digitaler Sicherheit. Beide Unternehmen teilen das klare Commitment zu Zuverlässigkeit und intuitivem Design - unsere Partnerschaft spiegelt diese gemeinsame Philosophie wider."

Die mit Twiceme integrierten Fidlock-Schnallensysteme werden ab der zweiten Jahreshälfte für OEM-Partner verfügbar sein. Zu den ersten Schwerpunktbereichen gehören Helme für den Radsport und Wintersport.

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