Fahrradparkhaus Schöneweide erhält Auszeichnung für Klimaschutzprojekt

Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Schöneweide wurde als Modellprojekt für klimafreundliche Mobilität ausgezeichnet. Es soll neue Abstell- und Serviceangebote bieten und wird vom Bund mit etwa 2,6 Millionen Euro gefördert.
Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Schöneweide ist im Wettbewerb "Berliner Klimaschutzpartner des Jahres 2026" in der Kategorie „Projekte öffentlicher Einrichtungen“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Das Vorzeigeprojekt der GB Infravelo GmbH gilt als Modell für die Verbindung von Radverkehr und öffentlichem Personennahverkehr sowie für nachhaltiges Bauen. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) unterstützt das Vorhaben mit rund 2,6 Millionen Euro, umgesetzt wird die Förderung durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM).
Am Regional- und S-Bahnhof Schöneweide entstehen derzeit ein Fahrradparkhaus und eine überdachte Abstellanlage mit insgesamt bis zu 1.100 gesicherten Stellplätzen. Geplant sind zudem Angebote für Lastenräder und Kinderanhänger, eine Fahrradwerkstatt mit Vermietung sowie zwei Selfservicestationen mit Luftpumpen und Werkzeug. Die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen.
Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt rund fünf Millionen Euro, davon steuert der Bund etwa 2,6 Millionen Euro bei, das Land Berlin 2,4 Millionen Euro. Die Umsetzung begann im Juni 2024.
Parallel hat das BMV den neuen Förderaufruf "Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil" gestartet. Für Rad- und Fußverkehrsprojekte sind Zuschüsse von bis zu 75 Prozent möglich, bei Finanzschwäche bis zu 90 Prozent. Skizzen können bis 15. Juli 2026 eingereicht werden, vollständige Anträge bis 31. Juli 2026.