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NRW will Radfahren im Wald neu regeln


Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Nordrhein-Westfalen überarbeitet das Landesforstgesetz. Im Entwurf wird Radfahren im Wald künftig auf Straßen, „Fahrwege“ und ausdrücklich freigegebene Trails begrenzt. Damit würden schmale Pfade vielerorts aus dem zulässigen Bereich herausfallen. Dies kritisiert auch der Deutsche Interessensverband Mountainbike (DIMB).

Alles zu dem Thema lest ihr in der heutigen SAZbike-Topnews!

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SQlab Experience Days am Tegernsee

Foto: SQlab | Thomas Weschta

Der Ergonomie-Spezialist SQlab hat am 12. und 13. Mai rund 40 Medienvertreterinnen und Medienvertreter sowie Content Creator zu den SQlab Experience Days nach Bad Wiessee eingeladen. Im Mittelpunkt des zweitägigen Formats standen Produktneuheiten, technische Hintergründe und Praxistests auf unterschiedlichen Fahrradtypen. Auch SAZbike war vor Ort.

Veranstaltungsort war das Hotel Bussi Baby am Tegernsee. Dort gab das SQlab-Team Einblicke in aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Ergonomie, Performance und Komfort. In mehreren Deep-Dive-Sessions wurden unter anderem Produktphilosophie, Entwicklungsprozesse und wissenschaftliche Ansätze erläutert. Schwerpunkte waren Sitzkomfort, Druckverteilung und die ergonomische Abstimmung von Fahrradkomponenten.

Fachliche Impulse kamen von Dr. Stefan Staudte, Mitgründer von SQlab und Urologe, sowie Max Holz, Head of R&D bei SQlab. Beide ordneten die Bedeutung eines passenden Fahrradsattels für Gesundheit und Leistungsfähigkeit ein und erläuterten, welche Rolle Messdaten und Praxiserfahrungen in der Produktentwicklung spielen.

Neben den Präsentationen standen gemeinsame Ausfahrten auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten Produkte und unterschiedliche Setups, auf Mountainbikes, E-Mountainbikes, Rennrädern und Gravelbikes testen. Die Strecken rund um den Tegernsee dienten dabei als Praxisumfeld für den Vergleich verschiedener Anwendungen. Obwohl das Wetter nicht immer mitspielte, gelang das Testen und Netzwerken einwandfrei.


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Neue Marketingleitung bei Businessbike

Kosima Köpke
Foto: Businessbike

Businessbike hat Kosima Köpke zur Head of Marketing ernannt. Seit dem 1. April 2026 verantwortet sie die strategische Markenführung des Dienstrad-Leasinganbieters und soll Marketing- und Vertriebsprozesse enger verzahnen. Köpke bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in leitenden Marketingfunktionen im Automotive- und Tech-Umfeld mit.

In ihrer neuen Funktion will Köpke Marketing und Vertrieb stärker miteinander verbinden. Sie beschreibt diesen Ansatz als „Smarketing“. Ziel sei es, die Entwicklung des Dienstradgeschäfts gemeinsam voranzutreiben und interne Abläufe effizienter zu gestalten. „Mein Fokus liegt darauf, Marketing und Vertrieb noch enger zu vernetzen, um gemeinsam die Erfolgsgeschichte des Dienstrads weiterzuschreiben und Prozesse so zu optimieren, dass unser Team sein volles Potenzial entfalten kann“, erklärt Köpke.

Auch Markenvertrauen und Unternehmenskultur sollen dabei eine Rolle spielen. Köpke ist ausgebildete Personal- und Business-Coach und plant, ihr Team über klare Ziele, Empowerment und datengestützte Workflows weiterzuentwickeln. „Eine starke Marke entsteht nicht im Marketing allein, sie lebt in jedem Kundenkontakt, in jedem Gespräch im Vertrieb und in der Art, wie wir als Team zusammenarbeiten", so die neue Head of Marketing bei Businessbike.

Neues Mitglied beim ZIV

Foto: Hinterher | ZIV

Fahrradanhänger gewinnen als Ergänzung zu Fahrrädern und Lastenrädern an Bedeutung. Der Branchenverband ZIV – Die Fahrradindustrie hat mit dem Münchner Hersteller Hinterher ein weiteres Unternehmen aus diesem Segment aufgenommen. Nach Verbandsangaben sind beim ZIV bereits mehrere Hersteller von Anhängern für Personen- und Warentransport organisiert.

ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork ordnet die Bedeutung des Segments entsprechend ein: „Fahrradanhänger werden gern unterschätzt, dabei sind sie eine praktische und erschwingliche Ergänzung zu Fahrrädern und Lastenrädern. Durch ihre Flexibilität machen sie die Beförderung mit dem Rad noch attraktiver. Umso mehr freuen wir uns daher auch über das neue Mitglied Hinterher.“

Hinterher wurde 2012 in München gegründet und entwickelt sowie produziert Fahrradanhänger. Das Unternehmen beschreibt seine Produkte als modulares Transportsystem, das Fahrräder für zusätzliche Transportaufgaben nutzbar machen soll. Die Anhänger sind auf Reparierbarkeit und eine lange Nutzung ausgelegt; nach Unternehmensangaben werden sie weltweit verkauft.

HDE kritisiert Pläne für Plastiksteuer

Foto: KI-generiert mit ChatGPT

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Pläne der Bundesregierung für eine zusätzliche Plastikabgabe auf Verpackungen kritisiert. Nach den jüngst veröffentlichten Eckwerten zur Haushaltsplanung sollen künftig Verpackungen, die Kunststoff enthalten, zusätzlich finanziell belastet werden. Der Verband verweist darauf, dass Handelsunternehmen bereits heute umfangreiche Kosten für bestehende Lizenzentgelte im Rahmen der dualen Systeme, den Einwegkunststofffonds sowie weitere Vorgaben aus der geplanten EU-Verpackungsverordnung (PPWR) tragen. In einigen Kommunen fallen zudem zusätzliche lokale Verpackungssteuern an.

„Die Unternehmen leisten bereits heute einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung und Organisation von Entsorgungs- und Recyclingstrukturen sowie zur Reduktion von Verpackungen und der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungsalternativen. Eine weitere Abgabe würde diese Belastungen unverhältnismäßig erhöhen und die wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen zusätzlich verschärfen“, erklärte Antje Gerstein, Geschäftsführerin Nachhaltigkeit des HDE.

Sie betont, dass weder erkennbar sei, dass eine Plastikabgabe die gewünschte Lenkungswirkung entfaltet, noch dass sie zu einer spürbaren Reduktion von Kunststoffverpackungen führt. Bestehende Marktmechanismen und regulatorische Vorgaben setzten bereits ausreichende Anreize für den Einsatz nachhaltiger Materialien.

Der HDE weist zudem darauf hin, dass die EU-Plastikabgabe keine nationale Umsetzung in gleicher Form erfordert. Die geplante Maßnahme diene ausschließlich der Haushaltskonsolidierung zulasten der Unternehmen. Deutschland solle daher auf zusätzliche nationale Sonderwege verzichten, um Wettbewerbsnachteile für heimische Firmen zu vermeiden. Stattdessen sollten bestehende Instrumente optimiert und praxistaugliche Lösungen gemeinsam mit der Wirtschaft entwickelt werden.

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