Cyclingworld Award 2027 startet früher und erhält neue Kategorie

Der Cyclingworld Award geht 2027 mit einem überarbeiteten Konzept in die nächste Runde. Neu sind unter anderem die Kategorie "Best Innovation", eine klarere Trennung von Jury- und Publikumspreis sowie eine öffentliche Preisverleihung.
Seit dem 17. August 2026 können Hersteller und Marken ihre Produkte für die Auszeichnung einreichen. Die Bewerbungsphase beginnt damit früher als im Vorjahr. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Aussteller der Cyclingworld als auch Unternehmen, die nicht auf der Messe vertreten sind.
Neben den bisherigen neun Produktkategorien wird erstmals "Best Innovation" ausgeschrieben. Prämiert werden sollen Produkte, die gegenüber bestehenden Lösungen einen neuen oder wesentlich verbesserten Ansatz und einen relevanten Mehrwert bieten. Das "Product of the Year" bleibt die übergeordnete Auszeichnung und soll im Award-Konzept einen höheren Stellenwert erhalten.
Die Bewertung übernimmt erneut eine siebenköpfige Fachjury unter Vorsitz des Transportation Designers Michael Lanz. Ihr gehören außerdem Dirk Zedler, Dr. Maike Hora, Stefan Bötticher, Jörg Spaniol, Juliane Schumacher und Paul Kefer an.
"Ein gutes Produkt überzeugt heute nicht mehr nur in einer einzelnen Disziplin. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Innovation, Funktion, Qualität und Sicherheit in einer überzeugenden Gesamtlösung", sagt Jury-Mitglied und Fahrradsicherheits-Experte Dirk Zedler.
Künftig werden Jury-Award und Publikumspreis klar voneinander getrennt. Während die Fachjury unabhängig entscheidet, werden die Publikumssieger per Online-Voting ermittelt. Erstmals findet zudem eine öffentliche Preisverleihung statt: Die Awards werden am ersten Messetag der Cyclingworld Europe vergeben, die vom 12. bis 14. März 2027 stattfindet. Die finale Jurybewertung erfolgt am Vortag auf dem Areal Böhler.