
Aventon startet Deutschland-Vertrieb

Der kalifornische E-Bike-Produzent Aventon ist seit dem 9. März 2026 auf dem deutschen Markt aktiv. Das Unternehmen setzt auf eine hybride Vertriebsstrategie aus digitalem Direktverkauf und einem stationären Händlernetzwerk. Zum Start sind exklusiv für Europa entwickelte E-City- und E-Trekking-Modelle verfügbar.
Alles Wichtige findet ihr in der heutigen SAZbike Top-News!

Flyer erreicht Umsatzziele und prüft Verkauf des Hauptsitzes

Nach Angaben des Unternehmens hat Flyer im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds die gesetzten Umsatzziele erreicht. Begleitet wurde dies von einer 2025 gestarteten Restrukturierung, mit der operative Abläufe effizienter gestaltet und die Marke organisatorisch neu ausgerichtet werden sollte.
Ein Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung interner Prozesse und der Kundenkommunikation. Dazu führte Flyer ein neues ERP-System ein und modernisierte seine B2B- und B2C-Plattformen. Für Händlerinnen und Händler sowie Werkstätten soll dies unter anderem eine vereinfachte Ersatzteilsuche über die Rahmennummer ermöglichen. Gleichzeitig hat der Hersteller den Kundenservice ausgebaut.
Bereits seit 2025 erfolgt die Montage der Flyer-E-Bikes nicht mehr in Huttwil, sondern im Kettler-Werk im saarländischen Sankt Ingbert. Die Verlagerung der Produktion nach Deutschland hatte im Herbst 2024 in der Schweiz für Aufmerksamkeit gesorgt. Aus Sicht des Unternehmens ermöglicht der Schritt eine flexiblere Reaktion auf Marktanforderungen bei gleichbleibenden Qualitätsstandards.
Vor diesem Hintergrund überprüft Flyer nun auch seine Infrastruktur am bisherigen Hauptsitz. Da die Montagehallen in Huttwil nicht mehr benötigt werden, steht die Liegenschaft zum Verkauf. Parallel dazu sucht das Unternehmen nach einem neuen Standort in der Region, an dem zentrale Funktionen wie Produktentwicklung, Kundendienst, Vertrieb und Finanzen gebündelt werden sollen.

Ifo-Geschäftsklima im Einzelhandel sinkt weiter

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel hat sich im Februar erneut verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima fiel auf -27,7 Punkte, nach -24,1 Punkten im Januar. Sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate blieben verhalten.
Die Stimmung kühlte sich im Februar in mehreren Branchen weiter ab, darunter bei Möbelhäusern und im Bekleidungshandel. Eine leichte Verbesserung meldeten dagegen der Lebensmitteleinzelhandel sowie Autohäuser. Die befragten Unternehmen gaben ihre Einschätzungen allerdings noch vor der Zuspitzung des Konflikts im Iran Ende Februar ab.
Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen bleibt der Handel besonders pessimistisch. Händlerinnen und Händler bewerten ihre aktuelle Lage ungünstiger als Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor oder in der Bauwirtschaft.
In den kommenden Monaten wird mit weiteren Preiserhöhungen gerechnet. Zudem bauen die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler eher Beschäftigung ab als auf. Auch aus diesem Grund hatte sich der Fachkräftemangel zuletzt etwas entspannt.

Wertgarantie Group spendet 1.300 Euro für den Verein für krebskranke Kinder Hannover

Aus einer internen "Parkplatz-Kasse" sind bei der Wertgarantie Group 1.300 Euro zusammengekommen. Die Summe aus symbolischen Beiträgen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt den Bau eines Elternhauses in der Nähe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Zwei Jahre lang zahlten Beschäftigte der Unternehmensgruppe freiwillige Beiträge, wenn sie einen der begrenzten Pkw-Stellplätze am Hauptsitz in der Innenstadt nutzten. Die Einnahmen aus dieser sogenannten Parkplatz-Kasse werden vollständig gespendet. Nun übergab das Unternehmen 1.300 Euro an den Verein für krebskranke Kinder Hannover. Die Mittel fließen in den Bau eines Elternhauses, das Familien während der Behandlung ihrer Kinder eine kostenfreie Unterkunft in Kliniknähe bieten soll.
Frederike Ludwig-Lück, Geschäftsführerin des Vereins für krebskranke Kinder Hannover, erklärt: "Durch unsere Projekte und Angebote möchten wir den betroffenen Kindern und ihren Familien ein Stück Normalität im Klinikalltag ermöglichen und ihnen Momente der Freude zu schenken. Unser Ziel ist das i-Tüpfelchen, damit die Kinder in jeder Hinsicht bestmöglich versorgt sind. Wenn es uns gelingt, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, ist das unbezahlbar."