ADFC-Symposium rückt Radverkehr und Gesundheit in den Fokus

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) richtet am 14. Oktober 2026 in Berlin ein internationales Symposium zur Verbindung von Gesundheit und Mobilität aus. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag der Radverkehr zu Prävention, Lebensqualität und lebenswerten Städten leisten kann.
Unter dem Titel "Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft" bringt die Veranstaltung im Tagungswerk am Checkpoint Charlie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen.
Diskutiert werden unter anderem die gesundheitlichen Auswirkungen aktiver Mobilität, Verkehrssicherheit und die stärkere Verzahnung der Bereiche Verkehr, Gesundheit und Stadtentwicklung. Grundlage sollen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, internationale Beispiele und Ansätze aus der Praxis sein.
Eröffnet wird das Symposium von Dr. Johannes Nießen, kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit, und Frank Masurat, ADFC-Bundesvorsitzender. Internationale Perspektiven bringen Francesca Racioppi, Head of Office beim WHO Regional Office for Europe, und Meredith Glaser, CEO des Urban Cycling Institute, in ihren Keynotes ein. Dabei geht es unter anderem um Prävention, Public Health und die Perspektive der Verkehrsteilnehmer.
In drei parallelen Sessions sollen anschließend konkrete Ansätze für die Praxis diskutiert werden. Ein Abschlussforum führt die Ergebnisse zusammen und erörtert Konsequenzen für die verschiedenen politischen Ebenen sowie die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Das Symposium findet von 14 bis 21:30 Uhr statt. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch - auch eine Simultanübersetzung ist vorgesehen.