
Die Welt im Krisenmodus – und warum die Werkstatt der Fels in der Brandung bleibt
An der Zapfsäule merkt man es zuerst. So jedenfalls beschreibt es Christoph Lamsfuß vom IFH Köln, mit dem wir für diesen Newsletter über die Lage der Konsumgüterbranche gesprochen haben. Seit dem Iran-Krieg, sagt er, habe die Verunsicherung neue Nahrung bekommen – spürbar unmittelbar an der Tankstelle. Und genau das sei Gift für jede größere Anschaffung. Lebensmittel. Möbel. Und ja – auch Fahrräder. Denn was zuvor noch unter „Koste es, was es wolle“ lief, wandert heute eher als Notgroschen unter das Kopfkissen. Für den Fachhandel ist das alles andere als positiv.
In diesem Newsletter ordnen wir deshalb anhand der Daten des IFH Köln ein, was die aktuelle weltpolitische Lage für die Fahrradbranche und den Fahrradhandel wirklich bedeutet. Angefangen beim Irankrieg, über die weiterhin schwelenden US-Zölle bis hin zur Frage, wie resilient die Industrie in Zeiten gedämpfter Konsumlaune wirklich ist.Fünf Monate später ist aus der Debatte ein Marktfaktum geworden.










