Schwan-Stabilo stellt neue Strategie für Outdoor-Marken vor

Schwan-Stabilo Outdoor Group
Schwan-Stabilo hat seine Strategie für die Outdoor-Sparte vorgestellt. Geplant sind eine stärkere Zusammenarbeit der Marken Ortovox, Deuter, Maier Sports und Gonso, die Expansion in internationale Märkte sowie der Ausbau eigener digitaler Vertriebskanäle.
Die Schwan-Stabilo Outdoor Gruppe hat im Rahmen einer internationalen Händlerveranstaltung in Mailand ihre strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre vorgestellt. CEO Christoph Frechen, der seit rund 100 Tagen im Amt ist, präsentierte die Schwerpunkte der konzernweiten Strategie Forward 2023. Die Outdoor-Sparte mit den Marken Ortovox, Deuter, Maier Sports und Gonso trägt nach Unternehmensangaben rund 25 Prozent zum Konzernergebnis bei.
Die Strategie sieht vor, die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe auszubauen und die einzelnen Marken stärker an veränderten Marktbedingungen auszurichten. Ihre eigenständigen Positionierungen sollen dabei erhalten bleiben.
Expansion in den USA und Asien geplant
Neben dem europäischen Markt will Schwan-Stabilo künftig verstärkt Wachstumsmöglichkeiten in den USA und Asien nutzen. Dazu sollen bestehende Handelspartnerschaften weiterentwickelt und zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten erschlossen werden.
Gleichzeitig plant das Unternehmen, seine eigenen digitalen Vertriebskanäle auszubauen und den direkten Kontakt zu Endkunden zu intensivieren. Konkrete Angaben zu Investitionen oder Expansionszielen machte die Gruppe nicht.
Engere Zusammenarbeit zwischen den Marken
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der internen Organisation. Die vier Marken sollen künftig stärker zusammenarbeiten, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen und Prozesse zu vereinfachen. Insbesondere Entscheidungswege und Produktentwicklungsprozesse sollen verkürzt werden.
Auch die Sortimente sollen stärker an veränderte Konsumentenbedürfnisse angepasst werden. Neben der Weiterentwicklung bestehender Produkte ist die Erschließung zusätzlicher Produktkategorien vorgesehen.
„Wir wollen die Geschwindigkeit und Innovationskraft jeder einzelnen Marke erhöhen und gleichzeitig die Möglichkeiten unserer Gruppe konsequenter nutzen“, erklärt Frechen.
Die vier Marken sollen ihre eigenständige Ausrichtung behalten. Wann die angekündigten Maßnahmen umgesetzt werden und welche konkreten Veränderungen sich daraus für die einzelnen Marken ergeben, teilte das Unternehmen nicht mit.