Eurorad vergleicht E-Bike-Leihpreise in 31 Urlaubsregionen

Der Dienstrad-Leasing-Anbieter Eurorad hat die Preise von rund 280 Radverleihern in sechs Ländern ausgewertet. Nach eigenen Angaben kostet die Wochenmiete im Schnitt 221 Euro für ein E-Trekkingrad, die Spanne zwischen den Regionen ist groß.
Eurorad hat die Leihpreise für E-Bikes in Urlaubsregionen erhoben und als Analyse veröffentlicht. Ausgewertet wurden nach Unternehmensangaben die öffentlich einsehbaren Tages- und Wochenpreise von rund 280 Radverleihern in 31 Regionen in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich.
Eine Woche kostet demnach im Schnitt rund 221 Euro für ein E-Trekkingrad und etwa 285 Euro für ein E-Mountainbike. Als Hintergrund nennt das Unternehmen die ADFC-Radreiseanalyse 2025, nach der 12,7 Millionen Menschen im Urlaub Rad fuhren, ohne dass die Reise als Radreise geplant war.
Küste günstig, Gebirge teuer
Am günstigsten leihen Urlauber ein E-Trekkingrad laut Analyse an der Küste: In Ostfriesland kostet die Woche im Schnitt rund 148 Euro, an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern rund 153 Euro. In den Mittelgebirgen und Alpen liegen die Preise höher, vor allem beim E-Mountainbike.
Im Harz zahlen Urlauber nach Eurorad-Angaben im Schnitt rund 315 Euro für ein E-Trekkingrad und rund 380 Euro für ein E-Mountainbike. Das Berchtesgadener Land kommt beim E-Mountainbike auf rund 312 Euro, der Thüringer Wald mit der Rhön auf rund 299 Euro und die Eifel auf rund 298 Euro.
Schweiz am teuersten
Im Ländervergleich ist die Miete eines E-Trekkingrads in den Niederlanden mit rund 186 Euro pro Woche am günstigsten, Deutschland folgt mit rund 204 Euro. Österreich und Italien liegen bei jeweils rund 244 Euro, Frankreich bei rund 291 Euro. Am teuersten ist die Schweiz mit rund 356 Euro. Die höchsten Preise der Untersuchung nennt Eurorad für Graubünden und das Engadin, wo ein E-Mountainbike im Schnitt rund 454 Euro pro Woche kostet.
Zum Unternehmen
Die Eurorad Deutschland GmbH mit Sitz in Köln bietet Dienstrad-Leasing über Gehaltsumwandlung an und arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 5.000 Fachhandelspartnern zusammen. Bencis übernahm im Dezember 2023 die Mehrheit, die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft ZEG blieb damals als Gesellschafterin beteiligt.
Alle Werte sind laut Eurorad Durchschnittswerte zum Erhebungszeitpunkt; die vollständigen Preise und die Methodik hat das Unternehmen auf einer eigenen Themenseite hinterlegt.