Schulstraßen: Rechtliche Spielräume und Erfahrungen aus der Praxis

Wie lassen sich Schulstraßen rechtssicher planen und welche Erfahrungen gibt es bereits aus der Praxis? Die 35. Folge des Radwissen-Podcasts beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Bundesländern und zeigt ein Beispiel.
Schulstraßen sollen das unmittelbare Umfeld von Schulen zu bestimmten Zeiten vom motorisierten Verkehr entlasten und damit vor allem zu Schulbeginn und -ende die Verkehrssituation verändern. Welche Möglichkeiten Schulen und Kommunen dafür haben und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erläutert Dr. Olaf Dilling, Rechtsanwalt und Autor des ersten Leitfadens für Schulstraßen, sowie Gast in der neuen Radwissen-Folge.
Dilling ordnet die rechtlichen Spielräume ein und zeigt, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen in den Bundesländern ausgestaltet sind. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, welche Erkenntnisse Länder und Kommunen aus bereits umgesetzten Projekten für eigene Vorhaben ableiten können.
Erfahrungen aus der kommunalen Praxis bringt David Huber in die 35. Folge des Podcasts ein. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen hat er sich mit Schulstraßen beschäftigt und das Projekt an der Bardelebenschule in Essen begleitet. In der Folge berichtet Huber über die konkrete Umsetzung, die dabei gewonnenen Erkenntnisse und die beobachteten Wirkungen der Maßnahme. Zudem geht es um weitere Projekte in Essen.
Die Folge soll damit die rechtliche Perspektive mit Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung verbinden. Im Fokus stehen die notwendigen Schritte bei Planung und Einführung einer Schulstraße sowie die Frage, welche Erkenntnisse aus bisherigen Projekten für künftige Vorhaben von Kommunen und Schulen relevant sind.
Hier geht es zur 35. Folge.