Eurorad stellt Dienstrad-Versicherung auf Laka und Ammerländer um

Der Kölner Dienstrad-Leasing-Anbieter Eurorad wechselt zum 1. Januar 2027 seinen Versicherungspartner. Künftig arbeitet das Unternehmen mit Laka und der Ammerländer Versicherung zusammen. Die Absicherung läuft dann direkt über das Dienstrad-Tool.
Die Eurorad Deutschland GmbH ordnet ihre Fahrradversicherung neu. Zum 1. Januar 2027 übernimmt das Londoner Insurtech Laka die Rolle des Assekuradeurs, die Ammerländer Versicherung und die Deutsche Assistance treten als Risikoträger beziehungsweise Mobilitätsversicherer auf. Nach Angaben des Unternehmens setzten sich die Partner in einer rund einjährigen Ausschreibung gegen Mitbewerber durch.
Ausschlaggebend war der Grad der Digitalisierung. „Uns war wichtig, dass der neue Partner zu dem passt, was wir bei Eurorad in den letzten Monaten aufgebaut haben“, sagt Thomas Wiesel, Geschäftsführer von Eurorad. Nach dem Auswahlprozess sei man überzeugt, mit Laka und der Ammerländer Versicherung die passende Kombination aus digitaler Anbindung und versicherungstechnischer Erfahrung gefunden zu haben.
Kern des neuen Konzepts ist die Einbindung der Versicherungsprozesse in das Eurorad-Dienstrad-Tool. Die Abwicklung von Schadensfällen läuft künftig über diese Plattform, nicht mehr über parallele Systeme. „Von der Anbindung an das Eurorad Dienstrad-Tool bis zur Schadenregulierung liegt die gesamte technische und operative Abwicklung bei uns“, erklärt Tobias Taupitz, CEO und Mitgründer von Laka.
Die Zusammenarbeit baut auf einer strategischen Partnerschaft auf, die Laka und die Ammerländer Versicherung bereits Anfang September angekündigt hatten. Beide Häuser wollen Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen stärker in digitale Kauf- und Serviceprozesse einbinden. Für Laka, das als Assekuradeur auftritt, ist das Dienstrad-Geschäft von Eurorad ein weiterer Schritt beim Ausbau des deutschen Markts.
Als Risikoträger deckt die Ammerländer Versicherung Reparatur und Verschleiß, Diebstahl sowie Ausfall- und Ratenschutz ab.
Vorstandsmitglied Christian Buschkotte verweist auf die Erfahrung des Vereins in der Fahrradversicherung, die zusammen mit der digitalen Anbindung die Grundlage für das Leistungsversprechen bilde.
Mit der Umstellung weitet Eurorad auch den Schutz aus. Der Ausfallschutz greift künftig ebenfalls bei betriebsbedingten Kündigungen.
Zusätzlich lässt sich die Absicherung auf weitere Fälle erweitern, in denen die Gehaltsumwandlung nicht wie geplant fortgeführt werden kann.
Das neue Konzept steht ab dem 1. Januar 2027 zur Verfügung. Unternehmen und Fachhandelspartner will Eurorad vor dem Start über die Einzelheiten der Umstellung informieren.