Jobrad veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht

Jobrad hat seinen dritten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 vorgelegt. Erstmals orientiert sich die Unternehmensgruppe dabei am VSME-Standard und geht zudem auf aktuelle Kennzahlen zu Geschäftsentwicklung, Klimarisiken und Nachhaltigkeitssteuerung ein.
Der Bericht umfasst die Jobrad GmbH, die Jobrad Leasing GmbH und die Jobrad Holding SE. Mit der Orientierung am VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard) will die Gruppe ihre bisherige Nachhaltigkeitsberichterstattung fortführen und sich zugleich auf künftige Anforderungen nach den European Sustainability Reporting Standards vorbereiten. In einzelnen Bereichen, darunter die Wesentlichkeitsanalyse, geht Jobrad nach eigenen Angaben über die Vorgaben des freiwilligen Standards hinaus.
Parallel meldet das Unternehmen weiteres Wachstum im Dienstrad-Leasing. Ende 2025 boten laut Jobrad mehr als 100.000 Arbeitgeber Jobrad an, über acht Millionen Beschäftigte waren bezugsberechtigt. Das Fachhandelsnetz umfasste 7.200 Partner. Die Zahl der Beschäftigten bei den drei berichtenden Gesellschaften lag bei 1.060. Im Dezember 2025 wurde nach Unternehmensangaben das zweimillionste Jobrad ausgegeben.
Den Marktanteil im deutschen Dienstrad-Leasing beziffert Jobrad auf rund 45 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2024 weist die Gruppe Umsatzerlöse von rund 1,4 Milliarden Euro sowie eine Bilanzsumme von rund 1,08 Milliarden Euro aus. Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sollen im Rahmen des Konzernabschlusses nach dem 31.12.2026 veröffentlicht werden.
Als wesentliche Nachhaltigkeitsthemen nennt Jobrad unter anderem Klimawandel, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, die eigene Belegschaft, Unternehmensführung sowie Verbraucherinnen und Endnutzer. Eine Analyse langfristiger physischer und transitorischer Klimarisiken ergab laut Bericht für den betrachteten Zeitraum keine wesentlichen ESG-Risiken.