Shimano hebt Umsatzprognose für 2026 an

Shimano hat den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 gesteigert und im Geschäft mit Fahrradkomponenten das Vorjahresniveau gehalten. Während das operative Ergebnis der Fahrradsparte sank, hob der Konzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an.
Der Segmentumsatz der Fahrradkomponenten belief sich auf 181,379 Milliarden Yen (979,4 Millionen Euro) und lag damit nahezu unverändert zum Vorjahr. Das operative Ergebnis der Fahrradsparte sank dagegen um 15,1 Prozent auf 20,064 Milliarden Yen (108,3 Millionen Euro).
Nach Unternehmensangaben schreitet der Abbau der Lagerbestände in den internationalen Fahrradmärkten schrittweise voran. In Europa entwickelten sich die Verkäufe kompletter Fahrräder zu Beginn des Frühjahrs solide, die Bestände blieben jedoch erhöht. In Nordamerika belasteten die unsichere Konjunktur sowie tarifbedingt hohe Fahrradpreise die Nachfrage. In China ließ das Interesse an Rennrädern weiter nach, während sich der Absatz von Mountainbikes für Arbeits- und Schulwege erholte. In Japan blieb der Markt wegen hoher Verbraucher- und Fahrradpreise schwach.
Konzernweit stieg der Halbjahresumsatz um 4,1 Prozent auf 247,059 Milliarden Yen (1,334 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis verringerte sich um 3,1 Prozent auf 27,249 Milliarden Yen (147,1 Millionen Euro). Wechselkursgewinne und weitere nicht operative Effekte ließen den Nettogewinn auf 27,950 Milliarden Yen (150,9 Millionen Euro) steigen, nach 3,961 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum.
Für 2026 erwartet Shimano nun einen Konzernumsatz von 491 Milliarden Yen (2,651 Milliarden Euro). Die Prognose für das operative Ergebnis bleibt bei 47 Milliarden Yen (253,8 Millionen Euro). Im Fahrradsegment sollen 367 Milliarden Yen (1,982 Milliarden Euro) umgesetzt werden. Ab August will Shimano gestiegene Beschaffungs- und Transportkosten teilweise über höhere Verkaufspreise für Fahrradkomponenten weitergeben.