Orbea bündelt gesellschaftliches Engagement in neuer Stiftung

Der Fahrradhersteller Orbea hat die Orbea Foundation gegründet. Die Stiftung soll bestehende soziale und ökologische Aktivitäten des Unternehmens bündeln, eigene Projekte entwickeln und externe Initiativen in fünf strategischen Handlungsfeldern unterstützen.
Mit der Gründung der Orbea Foundation gibt der spanische Fahrradhersteller seinem gesellschaftlichen Engagement eine eigenständige organisatorische Struktur. Die Stiftung soll sowohl eigene Projekte umsetzen als auch Organisationen fördern, die sich für nachhaltige Entwicklung, soziale Teilhabe und regionale Stärkung einsetzen. Damit baut Orbea nach eigenen Angaben auf einem Engagement auf, das seit der Umwandlung des Unternehmens in eine Genossenschaft in den 1970er-Jahren besteht.
Die Arbeit der Stiftung konzentriert sich auf fünf Bereiche: nachhaltige Mobilität, Sport und Wohlbefinden, Bildung sowie wirtschaftliche Entwicklung und Genossenschaftswesen, soziale Gerechtigkeit sowie Kultur- und Sporterbe. Neben der Förderung eigener Projekte sollen auch Initiativen Dritter unterstützt werden, sofern sie den Zielen der Stiftung entsprechen.
Arrate Vidarte, Direktorin der Orbea Foundation, erklärt: "Die Orbea Foundation wurde gegründet, um dieses Engagement weiter zu stärken und gemeinsam mit Partnern, die unsere Werte teilen, noch mehr zu erreichen." Kooperationen seien ein zentrales Element der Stiftungsarbeit, um Wissen, Ressourcen und Kompetenzen zu bündeln.
Zu den bereits laufenden Projekten zählen unter anderem Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität, Programme zur Entwicklung von Radinfrastruktur und Trail-Netzen, Bildungskooperationen mit Hochschulen sowie Partnerschaften mit Organisationen aus den Bereichen Inklusion, Gesundheitsförderung und Naturschutz. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Initiativen zum Erhalt regionaler Kultur- und Sporttraditionen. Weltweit engagiert sich die Orbea Foundation nach Unternehmensangaben bereits in mehr als 30 Projekten.