Touristische Radwege mit Auszeichnung

Zertifizierungen sollen Qualität und Orientierung im Radtourismus sichern. Die 34. Podcast-Folge beleuchtet, wie Auszeichnungen entstehen, welche Anforderungen sie mit sich bringen und welchen Nutzen sie für Destinationen sowie Radreisende haben.
Zu Gast sind Petra Wegener, Geschäftsführerin des Weserbergland Tourismus e.V., sowie Pia Zimmermann, Projektmanagerin bei der Tourismus Ruhr GmbH. Wegener berichtet über den ADFC-zertifizierten Weserradweg und erläutert, wie der Zertifizierungsprozess abläuft – von den Audits über die Zusammenarbeit mit Landkreisen und Kommunen bis hin zur Umsetzung der erforderlichen Qualitätsstandards. Dabei geht sie auch auf die organisatorischen und infrastrukturellen Herausforderungen ein, die mit einer Zertifizierung verbunden sind.
Zimmermann stellt die Römer-Lippe-Route vor, die über mehrere Jahre als erster barrierefreier touristischer Radweg Deutschlands galt und ebenfalls nach den Kriterien des ADFC zertifiziert ist. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung einer barrierefreien Servicekette sowie die Anforderungen, die erfüllt werden müssen, um möglichst vielen Menschen eine selbstständige Radreise zu ermöglichen.
Darüber hinaus thematisiert die Folge, welche Zertifizierungen im Radtourismus existieren und welchen Einfluss sie auf die Attraktivität von Routen haben. Die Gesprächspartnerinnen werfen außerdem einen Blick auf die Nutzung der Angebote. Grundlage dafür sind unter anderem Daten aus Zählstellen sowie Ergebnisse von Gästebefragungen, die Hinweise auf Nachfrage, Nutzerverhalten und Erwartungen liefern.
Abschließend geht es um die Weiterentwicklung touristischer Radwege. Diskutiert werden Ansätze zur Verbesserung der Servicequalität, der Infrastruktur und der Barrierefreiheit sowie die Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Radreisen künftig für noch mehr Menschen attraktiv und zugänglich werden.
Hier geht es zur 34. Folge.