Upway erweitert Dienstrad-Leasing auf generalüberholte E-Bikes

Upway erweitert sein Geschäftsmodell in Deutschland und bringt generalüberholte E-Bikes in das Dienstrad-Leasing. Damit verbindet die Plattform niedrigere Einstiegspreise für aufbereitete Modelle mit den steuerlichen Vorteilen etablierter Leasingprogramme.
Upway führt in Deutschland Leasing-Optionen für professionell aufbereitete E-Bikes ein. Beschäftigte können ausgewählte Gebrauchträder der Plattform künftig über etablierte Dienstrad-Anbieter leasen. Das Angebot umfasst zunächst Kooperationen mit Lease a Bike und Deutsche Dienstrad; über Jobrad sind weiterhin Neuräder verfügbar.
Die Leasing-Option für refurbished E-Bikes soll Arbeitgebern ermöglichen, Dienstrad-Angebote einem breiteren Mitarbeiterkreis zugänglich zu machen. Nach Angaben von Upway entsprechen Verträge, Versicherungsschutz und Servicepakete den Konditionen, die bislang vor allem für neue Fahrräder genutzt wurden. Das Angebot ist vorerst auf Deutschland begrenzt und knüpft an eine seit April 2026 bestehende Zusammenarbeit mit Lease a Bike an.
Finanziell verweist Upway auf mehrere Effekte: Aufbereitete E-Bikes liegen den Angaben zufolge bis zu 60 Prozent unter dem ursprünglichen Verkaufspreis. Hinzu kommen steuerliche Vorteile durch Gehaltsumwandlung sowie die Verteilung der Kosten auf monatliche Raten. Beschäftigte könnten dadurch innerhalb bestehender Leasing-Budgets höherwertige Modelle wählen oder ihre laufenden Ausgaben senken.
Nicht alle Räder aus dem Upway-Katalog sind leasingfähig. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Modelle direkt von Herstellern oder Händlerinnen und Händlern stammen und nicht bereits privat mehrwertsteuerpflichtig weiterverkauft wurden. Upway bietet beim Leasing weiterhin eine 14-tägige Rückgabemöglichkeit sowie ein Jahr Garantie auf Akku, Motor und Elektronik. Versicherung und Wartung laufen über die jeweiligen Leasing-Partner.