Fahrraddiebstahl weltweit: Litelok veröffentlicht interaktives Risiko-Dashboard

Mit einem neuen Online-Tool zeigt Litelok erstmals, wo Fahrräder am häufigsten gestohlen oder angegriffen werden. Das Dashboard soll Muster und Risikozonen transparent machen.
Der britische Sicherheitsspezialist Litelok hat das "Theft Intelligence Dashboard" vorgestellt, eine interaktive Karte zum weltweiten Fahrraddiebstahl. Seit Mai 2026 online, basiert sie auf gemeldeten Vorfällen, offiziellen Kriminalstatistiken und Hinweisen aus der Community. Ziel ist es, geografische Schwerpunkte, zeitliche Häufungen und typische Risikozonen zu erkennen, ohne Alarm zu erzeugen.
Als Hotspots gelten Gebiete mit überdurchschnittlich vielen gemeldeten Vorfällen. Litelok weist ausdrücklich darauf hin, dass das Fehlen eines Hotspots keine Sicherheit garantiert. Das Dashboard liefert Hinweise, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Karte richtet sich auch auf Alltagsbezüge: Sie zeigt neben Großstädten kleinere urbane Räume, Verkehrsknotenpunkte und häufig genutzte Abstellorte. "Wir wollten weg von pauschalen Warnungen hin zu nachvollziehbaren Informationen", sagt Professor Neil Barron, Gründer und CEO von Litelok. "Das Dashboard soll helfen zu verstehen, wo Risiken bestehen – und gleichzeitig daran erinnern, dass Wachsamkeit überall sinnvoll ist. Unser Ziel ist es, dass Menschen sich sicherer fühlen und ihr Fahrrad häufiger nutzen."
Das Projekt knüpft an die jährlichen Fahrraddiebstahl-Studien von Litelok an. Durch die Verknüpfung mit aktuellen Kartendaten soll eine laufende Momentaufnahme des Diebstahlgeschehens entstehen.